In feierlicher Atmosphäre versammelten sich am Abend des Karsamstags zahlreiche Gläubige in Todtenweis zur traditionellen Auferstehungsfeier. Vor der Kirche wurde zunächst das Osterfeuer entzündet, dessen warmes Licht die beginnende Dunkelheit durchbrach und symbolisch für das neue Leben und die Auferstehung Christi steht. Im Schein der Flammen segnete der Geistliche das Feuer, bevor die Osterkerze entzündet und in die Kirche getragen wurde. Die Ministrantinnen und Ministranten sowie die versammelte Gemeinde begleiteten die Feier in stiller Andacht und unterstrichen damit die besondere Bedeutung dieses Moments im Kirchenjahr. Da der örtlicher Pfarrer an den Osterfeiertagen in mehreren Pfarreien im Einsatz ist, übernahm in diesem Jahr dankenswerterweise Hans Rechenmacher aus Biberbach die Feier in Todtenweis. In seiner Predigt griff er dabei auch die bekannte Frage „Sein oder Nichtsein“ auf und spannte den Bogen zur christlichen Botschaft von Tod und Auferstehung. Mit eindringlichen Worten machte er deutlich, dass Ostern eine klare Antwort auf diese Frage gebe: das Leben. Die Auferstehungsfeier in Todtenweis zeigte einmal mehr, wie lebendig die österlichen Traditionen in der Gemeinde sind und wie wichtig solche gemeinsamen Momente des Glaubens und der Begegnung für viele Menschen bleiben.
Todtenweis
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