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Wasser- und Abwassergebühren im Markt Pöttmes steigen

Pöttmes

Wasser und Abwasser im Markt Pöttmes werden teurer

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    Der Markt Pöttmes erhöht in einem ersten Schritt die Wasser- und Abwassergebühren. Die endgültige Kalkulation aber steht noch aus.
    Der Markt Pöttmes erhöht in einem ersten Schritt die Wasser- und Abwassergebühren. Die endgültige Kalkulation aber steht noch aus. Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

    Die Neukalkulation der Wasser- und Abwassergebühren im Markt Pöttmes verzögert sich ein weiteres Mal. Wie mehrfach berichtet, hat die Gemeinde damit ein externes Büro beauftragt. Im Sommer 2025 hatte es geheißen, dass die Gebühren spätestens im ersten Quartal 2026 erhöht werden sollen – rückwirkend zum 1. Juli 2025. Dann wollte der Marktgemeinderat bis Ende des ersten Halbjahres 2026 über die neuen Gebührensätze entscheiden. Nun steht fest: Es dauert noch länger. Dennoch sollen die zu erwartenden Erhöhungen rückwirkend ab 1. Juli 2025 gelten. Aber schon jetzt werden Wasser und Abwasser in einem ersten Schritt teurer.

    Bürgermeister Michael Funk (parteilos) blieb nichts anderes übrig, als die weitere Verzögerung wie schon sein Vorgänger Mirko Ketz (CSU) mit dem großen Arbeitsaufwand zu begründen: „Das ist ein sehr umfangreiches Werk und bedarf umfangreicher Arbeiten und Archivsuche. Das bindet viel Zeit und Kraft.“ Vor allem zur Kommunalwahl seien im Rathaus auch viele andere Aufgaben zu erledigen gewesen. Nun aber werde „mit oberster Prio in der Verwaltung versucht, die Fragen des Büros zu beantworten“. Dieses habe zugesichert, die Gebührenkalkulation sei „in den Endzügen“. Funk nannte die Gründe für die erneute Verschiebung „nachvollziehbar“.

    Spätestens bis Jahresende 2026 sollen neue Gebührensätze in Pöttmes feststehen

    Der Gemeinderat beschloss mehrheitlich, „nunmehr spätestens im vierten Quartal 2026“ und rückwirkend zum 1. Juli 2025 die neuen Wasser- und Abwassergebührensätze zu beschließen. Zwei Gegenstimmen kamen von Erwin Raba und Holger Schafnitzel (beide CWG), die die weitere Verlängerung nicht mittragen wollten.

    Im Zuge dessen beschlossen die Ratsmitglieder die Höhe der Vorauszahlungen zum 1. Juli 2025. Ihnen wird eine Abwassergebühr von drei Euro pro Kubikmeter für Grundstücke zugrunde gelegt, die durch einen Misch- oder Schmutzwasserkanal angeschlossen sind und durch einen gemeindlichen Niederschlagswasserkanal entwässert werden. Beim Wasser einigte sich die Runde auf eine Verbrauchsgebühr von 1,11 Euro pro Kubikmeter.

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