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Pähl
10.06.2021

Feuerwehr pumpt in Pähl 15 Keller aus

Am Mittwoch regnete es in Pähl so stark, dass zahlreiche Keller im Neubaugebiet ausgepumpt werden mussten.
Foto: Feuerwehr Pähl

Eine Stunde lang schüttet es am Mittwochnachmittag in Pähl. Die Feuerwehr ist bis in die Abendstunden im Einsatz. Es hätte jedoch noch schlimmer kommen können.

In der Gemeinde Pähl richtete der Starkregen am Montagnachmittag ab 15.30 Uhr großen Schäden an. Mit Hilfe der Nachbarfeuerwehren aus Fischen und Wielenbach pumpten die Einsatzkräfte aus Pähl das eingedrungene Oberflächenwasser aus insgesamt 15 Kellern. „Wenn es eine Viertelstunde länger geregnet hätte, hätten wir ein größeres Problem gehabt“, erklärt Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Martin Blobner aus Pähl.

Eine Stunde lang regnete es am Mittwochnachmittag so stark in Pähl, dass rund 15 Keller voll liefen und von der Feuerwehr ausgepumpt werden mussten.
Foto: Leonhard Bartl

Am schlimmsten hat es laut Blobner die Neubauten in der Straße „Am Schleiferanger“ erwischt. Dort habe das eintretende Wasser Schäden bei Lagerware, aber auch am Estrich und bei bereits eingebauten Heizungsanlagen verursacht.

Eine Gewitterzelle, die etwa eine Stunde lang über Pähl stand, regnete direkt über dem Ortsgebiet von Pähl ab. Bürger haben ermittelt, dass innerhalb der 60 Minuten rund 80 bis 85 Liter Wasser vom Himmel gekommen seien, sagt Blobner. Trotzdem habe Pähl Glück im Unglück gehabt. Denn laut dem Einsatzleiter stand das Wasser des randvollen Burgleitenbachs im unteren Dorfbereich bereits an der Kante der Raistinger Straße. Hätte es eine Viertelstunde länger geregnet, wäre diese wahrscheinlich überschwemmt worden.

55 Feuerwehrkräfte waren bis gegen 22 Uhr im Einsatz. "Um 21 Uhr kam wieder die Sonne raus", erklärt Blobner erleichtert.


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