Sie spielen nun seit 30 Jahren Kontrabass beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO). Wie haben Sie zu Ihrem Instrument gefunden und was gibt es Ihnen Besonderes?
TEJA ANDRESEN: Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen, habe schon als Kind im Chor gesungen und Klavierunterricht bekommen. Mein Vater war Chorleiter und bei einer Konzertreise in England war ich erkältet und konnte nicht mitsingen. Aber ich hatte Gelegenheit, dem Konzert, das in einer beeindruckenden Kathedrale stattfand, als Zuhörer zu folgen. Neben mir saß meine Mutter und sagte mir, ich solle mir doch mal den Kontrabassisten näher anschauen. Und dieser sanfte Impuls hat dazu geführt, dass ich mit Kontrabass angefangen habe, da war ich 12 Jahre alt. Vier weitere Jahre habe ich auf beiden Instrumenten gelernt, als mir klar wurde, dass mir am Klavierspiel besonders die linke Hand am Herzen lag, die Basslinie. Das Musizieren mit anderen Jugendlichen hat dann den Ausschlag für den Kontrabass gegeben.
Dießen
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