Dießen: Gäste des Stadlfests in Wengen sind sich einig: Das kann man öfter machen
Dießen
Gäste des Stadlfests in Wengen sind sich einig: Das kann man öfter machen
Ein bunt gemischtes Publikum feiert bei bunt gemischter Musik das erste Stadlfest der Wengener Burschenschaft. Die Organisatoren wie die Gäste sind absolut begeistert.
Von Sarah Schöniger|20.05.24 - aktualisiert:
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Das erste Stadlfest der Wengener Burschenschaft kommt beim Publikum sehr gut an. Foto: Christian Rudnik
Weder Blitz, Donner noch starker Regen konnten die gute Stimmung beim ersten Stadlfest der Wengener Burschenschaft trüben.
Die Wegener Burschenschaft habe schon länger überlegt, ein Stadlfest zu organisieren, erzählt der Vorsitzende Daniel Wahl. Am 18. Mai war es dann so weit. In einem großen Stadl oberhalb vom Stocketfeld hatten knapp 30 Helfer zwei Bars und eine Bühne mit DJ-Pult aufgebaut. Am Vorplatz unter einem alten Lastenfallschirm befand sich noch eine Bar und ein Bratwurststand.
Als das Gewitter gegen neun die ersten Gäste in den Tanzsaal zwang, ging die Party richtig los. DJ Jessy James und DJ Firebird spielten einen wilden Mix aus Pop, Rockklassikern, Malle-Musik und Deutschrap. Das kam bei den Gästen gut an. „Gute Musik, gute Preise, gute Stimmung“, rief der 25-jährige Cedric Finster über das Dröhnen der Bässe.
Am Vorplatz unter einem Lastenfallschirm sind Bar und Bratwurststand beim Stadlfest in Wengen gut besucht. Foto: Christian Rudnik
Und genauso divers wie die Musik war das Publikum. Die einen trugen Alltagskleidung, die andere Tracht. Und auch alle Altersgruppen waren vertreten. Neben den jungen Erwachsenen tanzten Eltern Standardtänze und Kinder huschten vereinzelt durch die Menge.
Gefeiert wird beim Stadlfest in Wengen sowohl in Tracht als auch in Alltagskleidung
Dieser bunte Mix fiel auch den Feiernden auf. „Ich hätte nicht gedacht, so viele Leute aus so vielen Altersgruppen zu treffen. Gefühlt sieht man ganz Dießen bei dieser Veranstaltung“, meinte der 25-jährige Sascha König. Gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen feierte der Fußballspieler den Heimsieg des MTV auf dem Stadlfest gebührend. Auch sein Teamkollege Moritz Loh war begeistert und wünschte sich: „Das kann man öfter machen!“
Beste Stimmung herrschte im Stadl am Stockefeld. Foto: Christian Rudnik
Obwohl sich der Vorplatz durch den Dauerregen in eine Schlammgrube verwandelt hatte und der Boden von den Getränken klebte, waren die Feiernden und auch Organisatoren vollauf zufrieden. Ob es denn im nächsten Jahr wieder eine Stadlfest geben wird, wollte unsere Redaktion wissen? Zu dieser Frage verrät Daniel Wahl zwinkernd: „Ich glaube, es schaut gut aus.“