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Fronleichnam: Mit Christus unterwegs in Dießen

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Fronleichnam: Mit Christus unterwegs in Dießen

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    Am Rathaus war der dritte mit Birken und Blumen geschmückte Altar der Dießener Fronleichnamsprozession errichtet worden, die in diesem Jahr vom Marienmünster über die Schützenstraße zum Marienplatz und dann wieder hinauf zur Kirche zog.
    Am Rathaus war der dritte mit Birken und Blumen geschmückte Altar der Dießener Fronleichnamsprozession errichtet worden, die in diesem Jahr vom Marienmünster über die Schützenstraße zum Marienplatz und dann wieder hinauf zur Kirche zog. Foto: Gerald Modlinger

    In festlichem Glanz hat sich auch der Markt Dießen an Fronleichnam präsentiert, als die Katholiken am Vormittag in einer Prozession durch den Ort gezogen sind. Im Mittelpunkt stand dabei in diesem Jahr die Monstranz der Kirche St. Johann, die Pfarrer Josef Kirchensteiner unter dem Tragehimmel trug und mit der er an drei im Ort aufgebauten Altären den sakramentalen Segen für den Ort erteilte.

    Die Monstranz inmitten der Gläubigen versinnbildlicht das, was an Fronleichnam gefeiert wird. Das Hochfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten knüpft an das Abendmahl am Gründonnerstag an. Nach katholischer Lehre ist im Sakrament der Eucharistie Jesus Christus gegenwärtig. Die Prozession stellt das öffentliche Bekenntnis dazu dar.

    Der Satz „Ich bin da“ ist das zentrale Motiv an Fronleichnam

    Entsprechend stellte Pfarrer Kirchensteiner auch die Gottesworte „Ich bin da“ in den Mittelpunkt seiner Predigt im Marienmünster und auch die Lob-, Bitt- und Dankgebete während der Prozession knüpften an dieses Motiv und das gemeinsame Unterwegssein an.

    Die Dießener Fronleichnamsprozession auf der Herrenstraße zwischen dem dritten und vierten Altar.
    Die Dießener Fronleichnamsprozession auf der Herrenstraße zwischen dem dritten und vierten Altar. Foto: Gerald Modlinger

    Der Prozessionsweg wechselt zwischen St. Georgen und Dießen. Heuer führte er auf einer Länge von 2,5 Kilometern wieder durch Dießen. Hinter dem Kreuz folgten die Fahnen der kirchlichen und weltlichen Vereine. Dahinter reihten sich die Bläsergruppe und der Heimat- und Trachtenverein ein, dessen Mitglieder auf ihren Schultern die drei Marien trugen. Hinter dem Pfarrer mit dem Allerheiligsten folgten Bürgermeisterin Sandra Perzul, Dritte Bürgermeisterin Anna Brink und Gemeinderat Volker Bippus sowie die weiteren Prozessionsteilnehmer. Der erste Altar stand vor dem Spensberger-Anwesen in der Schützenstraße, der zweite am Marienplatz, der dritte am Rathaus, am Hochaltar am Marienmünster fand die Prozession mit dem „Te Deum“ kurz nach 11 Uhr ihren Abschluss.

    Manche nehmen auch einen Birkenzweig nach Hause

    Somit konnten die Weißwürste, die es anschließend im Traidtcasten gibt, noch vor dem Zwölf-Uhr-Läuten verzehrt werden. Einige Prozessionsteilnehmer brachen auch Zweige von den die Kirche und die Altäre schmückenden Birken ab und nahmen sie nach Hause.

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