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Kosten für neue Baugebiete sind keine Sache der Gebührenzahler

Kommentar

Kosten für neue Baugebiete sind keine Sache der Gebührenzahler

Gerald Modlinger
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    Die Erschließung von Baugebieten mit Straße, Abwasserkanälen und Wasserleitungen ist in den vergangenen Jahr sehr teuer geworden. Das Bild zeigt die Erschließungsarbeiten für ein neues Wohngebiet in Eching.
    Die Erschließung von Baugebieten mit Straße, Abwasserkanälen und Wasserleitungen ist in den vergangenen Jahr sehr teuer geworden. Das Bild zeigt die Erschließungsarbeiten für ein neues Wohngebiet in Eching. Foto: Christian Rudnik (Archiv)

    Zu den Inflationstreibern der vergangenen Jahre gehörten insbesondere auch die kommunalen und staatlichen Dienstleistungen. Das liegt unter anderem am ebenso spürbaren Anstieg von Energie-, Personal und Baukosten und den anfallenden Sanierungskosten für die inzwischen jahrzehntealten Anlagen der Wasserversorgung oder der Abwasserbeseitigung. Die um - je nach Haushaltsgröße - innerhalb von zehn Jahren teilweise doppelt so hohen Gebühren haben jedoch noch einen weiteren Grund: Die Erschließungskosten für neue Wohn- und Gewerbegebiete werden immer höher und entkoppeln sich zusehends von den Herstellungsbeiträgen, die für die neuen Baugrundstücke und darauf entstehenden Gebäude bezahlt werden müssen. Teilweise hohe sechsstellige ungedeckte Euro-Beträge pro Baugebiet werden dann auf die Abwassergebühren aufgeschlagen, die alle Haushalte bezahlen müssen.

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