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Schockanrufer gehen in Weilheim mit besonders perfider Betrugsmasche vor

Weilheim

Schockanrufer gehen bei einer Seniorin in Weilheim besonders dreist vor

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    Trotz einer besonders gemeinen Vorgehensweise ist eine Seniorin in Weilheim nicht auf Schockanrufer hereingefallen.
    Trotz einer besonders gemeinen Vorgehensweise ist eine Seniorin in Weilheim nicht auf Schockanrufer hereingefallen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

    Von einem besonders dreisten Schockanruf berichtet die Polizei aus Weilheim. Demnach läutete am Montag gegen 16.30 Uhr das Telefon bei einer 88-jährigen Frau. Die Weilheimerin hatte freilich schon öfter mit Schockanrufen zu tun, weswegen ihr die Masche, dass die Tochter im Krankenhaus liege und angeblich einen Autounfall gehabt habe, bei dem eine andere Person ums Leben gekommen sei, bereits bekannt war. Besonders dreist war in diesem Fall jedoch die Recherche, die die Betrüger offensichtlich vor dem Anruf betrieben hatten. Der Mann der Weilheimerin war nämlich erst vor ein paar Tagen gestorben, sodass die Betrüger Informationen aus der kürzlich erschienenen Todesanzeige entnahmen und den Anruf noch eindrucksvoller wirken ließen. Wegen der besonders skrupellosen Vorgehensweise verständigte die 88-Jährige die Polizeiinspektion Weilheim über den Vorfall. (AZ)

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