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Solarfeld bei Dettenschwang: Antrag auf Batteriespeicher vorgelegt

Dießen/Dettenschwang

Geplantes Solarfeld bei Dettenschwang soll Batteriespeicher erhalten

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    Der geplante Solarpark südlich von Dettenschwang soll auch einen Batteriespeicher erhalten.
    Der geplante Solarpark südlich von Dettenschwang soll auch einen Batteriespeicher erhalten. Foto: Bernd Wüstneck/dpa (Symbolbild)

    Schon seit zwei Jahren ist der Bau einer 11,5 Hektar großen Freiflächen-Photovoltaikanlage südöstlich von Wolfgrub und rund einen Kilometer südlich der Heckstraße in Dettenschwang im Gespräch. Jetzt soll diese bislang nicht abgeschlossene Planung um die Errichtung von Batteriespeichern ergänzt werden. Ein entsprechender Antrag war Thema der jüngsten Bauausschusssitzung in Dießen.

    Die Batteriespeicher sind so groß wie Schiffscontainer

    Den Grundsatzbeschluss für den Solarpark südlich von Dettenschwang hatte der Gemeinderat bereits im März 2024 gefasst. Dazu sollte ein Bebauungsplan aufgestellt und der Flächennutzungsplan geändert werden. Abgeschlossen ist beides bislang nicht, aber der Vorhabensträger wünscht nun, auch einen Batteriespeicher bauen zu können. Skizziert wurde dabei eine Maximalvariante mit bis zu vier Batteriecontainern. Dabei handelt es sich um Container, wie sie in der Schifffahrt gebräuchlich sind. Sie weisen folgende Maße auf: 6,05 Meter Länge, 2,43 Meter Breite und 2,80 Meter Höhe.

    Der Bauausschuss befürwortete diese Ergänzung mit 8:1 Stimmen grundsätzlich, im Rahmen des weiteren Bauleitplanverfahrens solle dann auch über den konkreten Standort der Stromspeicher beschlossen werden.

    Ein Gemeinderat übt grundsätzliche Kritik an dem gewünschten Batteriespeicher

    Gegen einen Batteriespeicher votierte Michael Hofmann (Bayernpartei). Zuvor war seine Frage unbeantwortet geblieben, wie der Brand einer solchen Batterie gelöscht wird. Eine Antwort könne erst gegeben werden, wenn bekannt sei, welches Speichermaterial verwendet wird, sagte Marc Schlüpmann (Dießener Bürger). Das Thema werde geprüft, erklärte Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger), allerdings falle dies nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde.

    Daneben übte Hofmann grundsätzliche Kritik an der, wie er meinte, anschwellenden Flut von Anträgen für Batteriespeicher: Sie seien künftig die einzige Möglichkeit, mit solchen Solarparks Geld zu verdienen, doch ihr Vorhandensein behindere am Ende den Ausbau des Stromnetzes.

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