Startseite
Icon Pfeil nach unten
Ammersee
Icon Pfeil nach unten
Utting
Icon Pfeil nach unten

Wie der Fotograf Armin Smailovic mit eindringlichen Bildern im Raum B1 in Utting die Schrecken des Srebrenica-Massakers aufzeigt

Utting

Eine Ausstellung in Utting zeigt, was Krieg mit Menschen macht

  • |
  • |
  • |
  • |
    Armin Smailovic und Yorck Dertinger bei der Vernissage im B1. 
Das Foto zwischen ihnen zeigt Ahmo, der mit einer Hand sein Gesicht halb verdeckt.
    Armin Smailovic und Yorck Dertinger bei der Vernissage im B1.  Das Foto zwischen ihnen zeigt Ahmo, der mit einer Hand sein Gesicht halb verdeckt. Foto: Dagmar Kübler

    Der Völkermord von Srebrenica 1995 gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. 30 Jahre danach zeigt das B1 in Utting eine Fotodokumentation des bekannten Fotografen Armin Smailovic. Die Schrecken der Kriegsfolgen mahnen eindringlich dazu, Frieden und Demokratie zu bewahren. Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien erscheint heute weit weg. Die 17 Fotos von Armin Smailovic, die derzeit in der Ausstellung „Ich zählte mein Leben in Sekunden“ im B1 in Utting zu sehen sind, bringen ihn nicht nur wieder in unser Gedächtnis, sondern zeigen angesichts der vielen Krisen und Kriege in der Welt, zu welchem unfassbarem Leid die Eskalation einer Gewaltspirale führen kann. Dabei zeigt Smailovic nicht den Krieg selbst. Seine Bilder brauchen keine Schockmomente. Sie zeigen auf subtile Art, was übrig bleibt, wenn die Gewaltwelle über eine Region hinweggezogen ist, so wie im Juli 1995 in Srebrenica, als das Massaker über 8000 vor allem männliche Todesopfer forderte.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren