Mit großer Mehrheit (7:1) ist in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses in Dießen das Einvernehmen zur Errichtung eines Funkmastes zwischen St. Georgen und Dettenschwang erteilt worden.
Der Standort befindet sich im Staatsforst Bayerdießen, unweit der Staatsstraße nach Rott auf einer Fläche von 70 Quadratmetern. Der 41 Meter hohe Mast soll in Stahlgitterausführung errichtet werden und dient dem Betrieb von Sprach- und Datendiensten. Wie seitens des Bauamtes in der Sitzung mitgeteilt wurde, ist das Vorhaben privilegiert, bauplanungsrechtlich bestehen keine Bedenken.
Die nächsten Wohnhäuser sind vom Funkmasten mindestens 500 Meter entfernt
Zum Vorhaben, so die Behörde, hatte bereits ein Dialogverfahren stattgefunden. Dabei habe die Gemeinde insbesondere darum gebeten, dass geplante Funkmaststandorte grundsätzlich mehr als 500 Meter von der Wohnbebauung entfernt gewählt werden sollen. Der jetzt in Rede stehende Funkmast ist von den nächstliegenden Wohnhäuser, den Aussiedlerhöfen östlich von Dettenschwang, etwas mehr als 500 Meter entfernt. Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten muss außerdem ein Totholzbaum, in dem sich eine Fledermauskolonie befindet, entfernt werden. Den Fledermäusen sollen ausreichend Ersatzquartiere angeboten werden, hieß es. (una)
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