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Bauarbeiten: Weiter Schneckentempo auf der A8

Bauarbeiten

Weiter Schneckentempo auf der A8

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    Von der Autobahnanschlussstelle bis in Höhe der Raststätte Burgau gibt es während der Bauphase für den sechsstreifigen Betrieb der A8 eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Stundenkilometer.
    Von der Autobahnanschlussstelle bis in Höhe der Raststätte Burgau gibt es während der Bauphase für den sechsstreifigen Betrieb der A8 eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 Stundenkilometer. Foto: Bernhard Weizenegger

    Wie sehr sich der sechsspurige Ausbau der A8 auch auf die Straßen im Umland auswirkt, bekommen ab dem kommenden Montag die Autofahrer zu spüren, die bislang auf der B10 zwischen Zusmarshausen und Landensberg unterwegs sind. Vom 12. bis zum 30. März ist die Bundesstraße in diesem Bereich komplett gesperrt.

    Ende März ist die Autobahn eine Nacht lang gesperrt

    Der Grund dafür ist der Abbruch der Autobahnüberführung der B 10 an dieser Stelle. Es ist eines von 79 Brückenbauwerken, die von der Betreibergesellschaft Pansuevia und der Bauarbeitsgemeinschaft abgerissen werden müssen. Schließlich verbreitert sich nicht nur die bislang vierspurige Fahrbahn im Zuge des Ausbaus auf sechs Fahrbahnen. Auch die Verkehrsführung wird sich vielerorts verändern, sodass jede einzelne Brücke neu errichtet worden ist. Abrisstermin für die B10-Unterführung ist in diesem Fall in der Nacht von Samstag, 31. März, auf Sonntag, 1. April. Während der nächtlichen Arbeiten ist die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Zusmarshausen und Burgau komplett gesperrt.

    Dass die Straßensperrung in diesem Fall aber bereits drei Wochen vorher erfolgt, liegt an den umfangreichen Arbeiten, die in diesem Fall notwendig sind. Neben den Vorbereitungen für den eigentlichen Brückenabbruch sollen die Bundesstraße und der daneben verlaufende Fuß- und Radweg an die neue Behelfsbrücke angeschlossen werden. Auch für die Einmündung von Wollbach soll in dieser Zeit ein Verkehrsanschluss daran erfolgen. Damit die Baustellenfahrzeuge auf der B10 Platz haben, soll die Bundesstraße verbreitert werden.

    Unterdessen schreiten auch die Arbeiten auf Bayerns größter Baustelle, der A8 selbst, voran. Auch wenn Pansuevia nach eigener Auskunft gut in der Zeit liegt, sollen die Arbeiten intensiviert werden, um die Winterpause vergessen zu machen. Speziell der Frost der vergangenen Wochen verhinderte größere Arbeiten. „Der Februar war wegen der Temperaturen nicht zu gebrauchen“, sagte Gianluca Beraldo, der technische Geschäftsführer des Betreibergesellschaft Pansuevia.

    Geschwindigkeitsbegrenzungen bleiben bestehen

    Etwas langsamer ging es in den vergangenen Wochen aber nicht nur bei den Arbeiten an der A8, sondern auch für den Verkehr darauf zu. Der Unterschied: Während die Arbeiten nun in Schwung kommen, bleiben die Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen. Im Bereich der provisorischen Fahrbahn bei Burgau gilt seit einigen Wochen eine Begrenzung auf Tempo 60.

    Der Grund: Die Verkehrsbehörde des Innenministeriums entschied wegen der Verkehrsführung an dieser Stelle, die Höchstgeschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer zu begrenzen. „Eigentlich war diese Stelle von unserer Seite aus auf Tempo 80 ausgelegt“, sagte Gianluca Beraldo. Das muss aber nicht das letzte Wort sein: „Im Herbst wollen wir das Provisorium an dieser Stelle etwas umgestalten. Gut möglich, dass die Höchstgeschwindigkeit dann wieder bei 80 Stundenkilometern liegt.“

    Im April wird die letzte von drei provisorischen Strecken eröffnet

    Wie schon die provisorische Strecke bei Neusäß wird die Strecke bei Burgau bis Herbst 2013 Bestand haben. Das letzte von drei Provisorien soll im April auf Höhe des Burgauer Stadtteils Limbach entstehen. Auch hier kommen auf die Autofahrer eine verengte Fahrbahn und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 80 zu. Die Provisorien werden dort nötig, wo sich die alte und die neue Fahrbahn der Autobahn kreuzen.

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