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Kommunalwahl

14.12.2019

Bürgerunion Diedorf unterstützt Rittel

Gruppierung wird keinen eigenen Kandidaten fürs Bürgermeisteramt aufstellen. Sie strebt aber einen der Vizeposten an

Beim dritten Bürgerratsch der Bürgerunion Diedorf im Sportheim Diedorf gab es klare politische Aussagen der Gruppierung: Die Bürgerunion Diedorf werde keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken, teilt Fraktionssprecher Frank Wasser mit. Die Bürgerunion spreche sich für einen der beiden derzeitigen Kandidaten aus: und zwar für Thomas Rittel.

Die Mitglieder waren sehr zahlreich zu dem Treffen erschienen, sollte es doch auch um die bevorstehende Kommunalwahl gehen. Nachdem wichtige Themen wie die noch immer andauernde Chlorung des Trinkwassers oder der bevorstehende Finanzhaushalt der Kommune intensiv diskutiert worden waren, füllte die Vorbereitung auf die Kommunalwahl den Rest des Abends.

Die Organisation des Wahlkampfs wird wie die letzten Male von einem dafür gebildeten Wahlkampfteam koordiniert. Die Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahl erfolgt am 13. Januar. Der Veranstaltungsort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Ziel der Bürgerunion ist es laut Frank Wasser, als Fraktion so stark im neuen Marktgemeinderat vertreten zu sein, dass sie den Anspruch auf das Amt eines der beiden Vertreter des ersten Bürgermeisters realisieren könne.

Im neuen Marktgemeinderat sollen nach der Vorstellung der Bürgerunion Angelegenheiten, die die Umwelt betreffen, in einem neu zu gründenden Umweltausschuss behandelt werden. Wasser: „Unser Ziel ist es, den Ausschussvorsitz einem Vertreter des Ersten Bürgermeisters aus der Bürgerunion zu übertragen.“

So wie es aktuell aussieht, wird es in Diedorf bei den Wahlen im März nur zwei Kandidaten fürs Bürgermeisteramt geben – nach sieben im Frühjahr 2014. Taucht kein unabhängiger Kandidat mehr auf, dann wird das Amt entweder bei Peter Högg (WfD) bleiben oder an Herausforderer Thomas Rittel (CSU) gehen. Denn die übrigen Fraktionen, die im Gemeinderat des Marktes vertreten sind, werden nach dem Stand der Dinge keine Kandidaten mehr aufstellen. (kar, AL)

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