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Der Kandidat

20.03.2020

Erfahrung und Netzwerk

Jürgen Schantin

Plus Jürgen Schantin tritt in Gablingen als parteifreier Kandidat an. Er will unterschiedliche Meinungen zusammenführen.

Jürgen Schantin bewirbt sich als parteiloser Kandidat, wird aber von der Gablinger CSM unterstützt.

Warum sollten die Gablinger sich in der Stichwahl für Sie als Bürgermeister entscheiden?

Jürgen Schantin: Weil ich über eine 43-jährige Berufserfahrung in allen Bereichen einer Kommunalverwaltung mit jahrzehntelanger Personal- und Führungsverantwortung verfüge. Außerdem bin ich seit 30 Jahren kommunalpolitisch tätig. 1990 wurde ich in den Stadtrat der Stadt Gersthofen gewählt, seit 2008 bis heute bin ich als Kreisrat tätig. Außerdem habe ich wertvolle Erfahrungen als Erster Bürgermeister in Gersthofen von 2008 bis 2014 sammeln können. Ich verfüge über ein großes Netzwerk, das ich gewinnbringend für Gablingen einbringen kann. Aufgrund der neuen noch bunteren Zusammensetzung im Gablinger Gemeinderat ist es aktuell wichtiger denn je, einen parteifreien und unabhängigen Bürgermeister zu haben.

Erfahrung und Netzwerk

Welche Begegnung, welche Situation hat Sie in den vergangenen Wochen im Wahlkampf in Gablingen am meisten bewegt oder beeindruckt?

Schantin: Die vielen zwischenmenschlichen Begegnungen der Gablinger Bürgerinnen und Bürger jeden Alters bei meinen Hausbesuchen und die unterschiedlichen Wünsche und Vorstellungen, wohin sich Gablingen entwickeln soll.

Wie möchten Sie die Zusammenarbeit mit dem neuen Gemeinderat gestalten?

Schantin: Auch da glaube ich, dass ich als parteifreier und unabhängiger Bürgermeister die unterschiedlichen Meinungen im Gemeinderat besser zusammenführen und kanalisieren kann. Ich bin kein Egoist. Mein Wir-Gefühl ist ausgeprägt, daher sollte die beste Idee, egal von welcher Partei diese kommt, mit gesundem Menschenverstand und zielorientiert umgesetzt werden.

Wie machen Sie jetzt Wahlkampf für die Stichwahl, wenn keine persönlichen Besuche, keine Infostände und Veranstaltungen mehr möglich sind?

Schantin: Das ist leider sehr schade. Mein geplantes „Kässpätzleessen“ musste ich streichen. Ich versuche, über offene Briefe, Anzeigen und soziale Medien die wichtigen Botschaften an die Wähler zu bringen.

Könnten Sie offenlegen, was die Kosten für Ihren Wahlkampf bislang waren oder voraussichtlich sind? Was bezahlen Sie aus der eigenen Tasche?

Schantin: Das ist eine sehr persönliche Frage, die ich aber gerne offenlege. Ich habe bis jetzt rund 15000 Euro für meinen Wahlkampf ausgegeben. Als parteifreier und unabhängiger Bürgermeisterkandidat bezahle ich alles aus eigener Tasche.

Wie gehen Sie persönlich mit der Situation aufgrund des Coronavirus um – z. B. arbeiten Sie im Homeoffice, haben Sie Ihr Verhalten im privaten Bereich geändert …?

Schantin: Als Geschäftsleiter in Aystetten gilt es, täglich die neuesten Anweisungen der Behörden mit Ruhe und Sachlichkeit zu erläutern. Homeoffice ist leider nur bedingt möglich. Wir genießen es als Familie, noch enger und stärker zusammenzurücken.

Zwölf Fragen - zwölf Antworten

  • Spätzle oder Schweinsbraten? Spätzle, am liebsten Kässpätzle
  • Bier oder Wein? Ganz klar Wein
  • Fitnessstudio oder Wellness-Aufenthalt? Wellnessaufenthalt – allerdings mit sportlicher Betätigung
  • Luciano Pavarotti oder Helene Fischer? Luciano Pavarotti
  • Adenauer oder Brandt? Adenauer
  • Spontan oder geplant? Ich bin sowohl ein sehr spontaner Mensch, muss aber aufgrund des Berufs und als Kommunalpolitiker auch ein Stratege und Planer sein.
  • Laut oder leise? Früher habe ich in einer 6-Mann-Band in Festzelten auch lautstark eingeheizt, mittlerweile ziehe ich ein schönes Konzert vor.
  • Im Rampenlicht oder im Hintergrund? Ich genieße es momentan, nicht in der vordersten Reihe zu sitzen.
  • FC Augsburg oder FC Bayern? Quasi gleichermaßen FCA und FCB
  • Auto oder Rad? Auf eine gute Mischung kommt es an. Wann immer es geht, fahre ich viel mit meinem E-Bike. Natürlich fahre ich auch mit dem Auto.
  • Neubau oder Altbau? Ein sanierter Altbau mit Seeblick hätte seinen Reiz. Ich wohne aber sehr gern in meinem Haus mit Garten, Baujahr 1989.
  • Stärken ausbauen oder Schwächen minimieren? Ich liebe den Satz „Das eine tun und das andere nicht lassen“.
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