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Fischach

18.09.2019

Fischach bricht in eine moderne Zukunft auf

Das neue Fischacher Rathaus (links) und das neue Gebäude der Kreissparkasse sollen ein Ensemble in der Mitte von Fischach bilden. Stilelemente des typisch schwäbischen Hauses werden übernommen, aber nicht alle. Baubeginn könnte Mitte 2020 sein.

Endlich ist klar, wie das neue Rathaus in Fischach aussehen wird. Bei einem anderen Thema ist aber noch völlig unklar, wie es weitergeht

Helles Sichtmauerwerk, längliche Fenster in unterschiedlicher Größe, abgeschrägte Dachflächen und davor ein Marktplatz mit fußgängerfreundlichem Belag, Wasserspiel und Bänken: So wird, zumindest nach heutigem Stand, in ein paar Jahren der neue, zentrale Platz in Fischach aussehen. Nach einer fast 20-jährigen Vorgeschichte hat jetzt Bürgermeister Peter Ziegelmeier zusammen mit den beteiligten Architekten und Stadtplanern das Jahrhundertprojekt für die Marktgemeinde vorgestellt.

Und dass die Fischacher nach dieser langen Zeit endlich wissen wollen, wie es in ihrer Gemeinde weitergeht, das zeigte die große Beteiligung an dem Infoabend: Fast jeder zehnte Fischacher war gekommen, die 400 aufgestellten Stühle waren praktisch alle besetzt. Warum so eine Planung so lange dauert? Der Bürgermeister sprach davon, dass sich nicht allein die Grundstücksverhandlungen in die Länge gezogen hätten. Auch der Umfang des Projekts habe es nicht erlaubt, früher zu starten. Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung wollten zunächst andere Aufgaben abarbeiten, etwa die Erweiterung des Schulzentrums, bevor sich personell und finanziell alles auf die Gestaltung der Ortsmitte konzentrieren könne.

Ein Bürgersaal für Veranstaltungen für bis zu etwa 200 Personen

Denn die wird fordernd: Allein der erste Schritt, also neues Verwaltungsgebäude und Marktplatz, wird voraussichtlich 7,6 Millionen Euro kosten, wobei, nach derzeitigem Stand, 1,6 Millionen Euro aus Landesmitteln zugesagt sind. Dafür bekommt die Gemeinde zwischen Post- und Hauptstraße ein zweistöckiges Gebäude, das Platz bieten soll – nicht allein für die Verwaltungsaufgaben in Fischach, sondern für mehr. Ein Bürgersaal für Veranstaltungen für bis zu etwa 200 Personen, die Bücherei und die Volkshochschule, die Familienstation, die Regionalentwicklungsvereine Stauden und Augsburger Land West, das Gemeindearchiv und möglicherweise auch die Musikschule werden in dem Gebäude einmal Platz finden. Verschiedene Zugänge sollen dafür sorgen, dass sich die unterschiedlichen Nutzungen nicht überschneiden.

Doch das Rathaus ist nur ein Teil des ersten Schritts. Einen ganz wichtigen weiteren Teil macht das neue Gebäude der Kreissparkasse aus, das Immobilienunternehmer Anton Lotter, er hat in Fischach schon den neuen Rewe-Supermarkt gebaut, errichten wird. Obwohl für das Rathaus in einem europaweiten Wettbewerb das Büro 3+Architekten mit Thomas Glogger aus Augsburg ausgewählt wurde und der Kreissparkassenbau durch den Fischacher Architekten Peter Kögl geplant wird, scheinen die beiden Häuser wie aus einem Guss. Sie nehmen Elemente des schwäbischen Baustils auf ohne diesen jedoch komplett zu übernehmen, erklärte Thomas Glogger: Schon allein das verschachtelte Grundstück an der Ecke Post-/ und Augsburger Straße sowie Hauptstraße eigne sich nicht für solch einen klaren Baustil.

Ein großer Marktplatz soll Aufenthaltsqualität schaffen

Die beiden Gebäude werden über eine Brücke im ersten Stock verbunden, auch im Kreissparkassenhaus sollen Büros der Verwaltung untergebracht werden. Mit dem großen Marktplatz davor soll Aufenthaltsqualität entstehen: Anton Lotter ist schon in konkreten Verhandlungen mit einem Gastronomen, der für Bewirtung innen und außen sorgen soll. Dass die Fischacher auch auf Details schauen, das wurde in der Diskussionsrunde, geleitet von Stadtplanerin und Landschaftsarchitektin Bü Prechter, deutlich. Von der Heizungsanlage bis zur Verteilung der 69 Parkplätze in der Umgebung, von Stellplätzen für Räder bis zu einer E-Ladestation reichten die Nachfragen. Ideen will der Markt Fischach noch aufnehmen.

Was den Bürgern besonders wichtig ist: Wie wird sich der Verkehr rund um den Ortsabschnitt entwickeln? Im Grunde wird er so bleiben, wie er ist, so Bürgermeister Peter Ziegelmeier. Weder Ampelanlagen noch ein Kreisverkehr sollen die Einmündung der Hauptstraße in die Post-/Augsburger Straße entlasten. Hier sollen zwei Verkehrsinseln beim Überqueren der Straße helfen. Doch Einmündung sei funktionsfähig, bestätigte Verkehrsfachmann Stefan Hangleitner – auch wenn ein Kreisverkehr an dieser Stelle besser wäre. Dafür reiche der Platz vor Ort aber nicht aus, so Ziegelmeier. Noch völlig offen ist seinen Worten nach, wie in Zukunft die Bushaltestellen, die den Zubringerverkehr zur Staudenbahn leisten sollen, platziert werden.

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18.09.2019

Unser Bürgermeister Peter Ziegelmeier und seine Gemeinderäte von Fischach stemmen auch dieses Vorhaben das Fischach in die Zukunft bringen wird. Es bedarf vielleicht noch einige Vorschläge von den Bürger von Fischach ,doch das Grundgerüst steht schon einmal was die Bauvorschläge anbelangt. So ein großes Bauvorhaben kann nur der Bürgermeister von Fischach und seine Gemeinderäte in die Tat umsetzen. Wo andere Gemeinden jahrelang brauchen um so ein Vorhaben durch zu setzen,überzeugt Bürgermeister Peter Ziegelmeier mit Argumenten. Wenn die Bürger der Bürgermeister und der Gemeinderat an einem Strick ziehen ,so kann so ein Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden .Bürgermeister Peter Ziegelmeier möchte sich mit diesem Vorhaben kein Denkmal setzen.sondern ihm geht es um die Zukunft seiner Gemeinde. In der Gemeinde von Fischach wurde schon vieles erreicht ,seit der Amtszeit vom Bürgermeister Peter Ziegelmeier, Nur einpaar Beispiele,die renovierungen von den Kirchen die der Gemeinde von Fischach gehören,die Dorferneuerung von Reitenbuch und Itzlishofen,der Neubau eines Vereinsheim von Reitenbuch,der Neubau von Kindergärten und Schulgebäuten so wie die neugestaltung des Naturfreibad. jetzt steht noch der Neubau eines Feuerwehrhaus in Willmatshofen noch an ,wo die Planungen auch schon fertig sind und nächstes jahr gebaut werden kann. Auch unsere Kirche von Reitebuch wurde neu renoviert,was der Gemeinde auch sehr viel Geld gekostet hat. die Gesamtkosten schlagen mit fast 400 tausend Euro zu Buche. Viele Gemeinden wären froh so einen Bürgermeister und Gemeinderat zu haben wie in Fischach wo man was bewegen kann und das zum Wohle der Gemeinde. Wie ich unseren Bürgermeister Peter Ziegelmeier kenne lässt der Spatenstich für sein Vorhaben was die Neugestaltung von Fischach anbelangt nicht lange auf sich warten.

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