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Gersthofen: Visionen für das neue Zentrum

Gersthofen

Visionen für das neue Zentrum

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    Wie soll das Gersthofer Stadtzentrum künftig aussehen? Vorschläge mehrerer Architekturbüros erhofft sich die Stadt von einem Wettbewerb, nach einem Mehrheitsbeschluss des Planungsausschusses ausgelobt werden soll.
    Wie soll das Gersthofer Stadtzentrum künftig aussehen? Vorschläge mehrerer Architekturbüros erhofft sich die Stadt von einem Wettbewerb, nach einem Mehrheitsbeschluss des Planungsausschusses ausgelobt werden soll.

    Dieser soll nach einem Mehrheitsbeschluss des Planungsausschusses ausgelobt werden. Die Kosten dieser „Mehrfachbeauftragung“ betragen 125.000 Euro. Von den Teilnehmern werden unter anderem folgende Wettbewerbsleistungen gefordert: Erstellt werden soll ein städtebauliches Gesamtkonzept mit Verkehrs- und Grünplanung im Maßstab 1:1000. Dabei müssen die Bezüge zum angrenzenden Ortsbereich aufgezeigt werden. Gefordert wird auch ein Planausschnitt im Maßstab 1:500 vom Kernbereich beim Rathaus, der Bahnhofstraße und der Schulstraße sowie ein Ausschnitt im Maßstab 1:200. Darin werden Baukörper, Oberflächen und Verkehrsflächen dargestellt. Die wesentliche Neukonzeption im Entwurf soll daraus hervorgehen.

    Für den Rathausbereich und einen Bereich eigener Wahl sollen mindestens acht Perspektiven ausgearbeitet und ein Modell erstellt werden. Ausdrücklich festgehalten ist im Auslobungstext, dass die Strasser-Villa, die Strasser-Gaststätte erhalten bleiben sollen – so wie es auf Druck der Bürgerinitiative „Werte erhalten – Neues gestalten“ vom Stadtrat beschlossen wurde.

    Die Bahnhofstraße soll für den Verkehr durchgängig bleiben. Weiter müssen die Ende Februar beschlossenen Ziele und Rahmenbedingungen für die Gestaltung der Stadtmitte eingehalten werden. Das heißt unter anderem: Das Einzelhandelszentrum Forum soll zwingend auch Flächen für Wohnungen und nichtstörendes Gewerbe und Dienstleitungen haben. Die Anlieferung muss über die Donauwörther Straße verlaufen.

    Weiter muss eine fußgängergerechte Verbindung zwischen Nord- und Südseite der Bahnhofstraße auf Höhe des Rathauses geschaffen und eine Verkehrsberuhigung erreicht werden.

    „Die vorgeschaltete Bürgerwerkstatt ist uns äußerst wichtig“, sagte 2. Bürgermeister Karl-Heinz Wagner. Als „Wunschkorridor“ nannte Stadtbaumeister Thomas Berger Anfang Juli für die Bürgerwerkstatt, die Planungsarbeit soll noch vor der Sommerpause erfolgen. „Etwa Ende September könnten wir als Abgabefrist setzen.“

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