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Kommentar: Klima-Akivisten können Baumfällung in Gersthofen nur aufschieben

Kommentar

Klima-Akivisten können Baumfällung in Gersthofen nur aufschieben

Gerald Lindner
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    Entlang der Tiefenbacherstraße in Gersthofen wurden erste Bäume gefällt.
    Entlang der Tiefenbacherstraße in Gersthofen wurden erste Bäume gefällt. Foto: Marcus Merk

    Man kann die Menschen nicht genug für die Wichtigkeit des nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzes sensibilisieren. Das haben die Aktivisten mit ihrer Aktion auf dem früheren Gersthofer Festplatz versucht. Es ist grundsätzlich schön, wenn sich junge Menschen für dieses Ziel engagieren. Allerdings müssen sie sich auch die Frage gefallen lassen, ob der Platz als Ort für das Engagement wirklich richtig gewählt wurde. Denn heute bietet der Festplatz den Vorbeigehenden und -fahrenden gelinde gesagt ein Bild der Trostlosigkeit dar: Eine große versiegelte leblose Fläche, zum Parkplatz und zur Schubertstraße hin stehen ein paar Bäume.

    Da das künftige Schulgelände des Paul-Klee-Gymnasiums mit seiner Turnhalle nach der Fertigstellung im Außengelände wieder begrünt wird und deutlich mehr Bäume gepflanzt werden sollen als jetzt den Bauarbeiten weichen müssen, wird sich die Situation wohl auf jeden Fall im Vergleich zu heute erheblich verbessern. Gut war auch, dass während der Aktion alle Beteiligten besonnen reagierten, sodass die Lage nicht eskalierte.

    Lesen Sie dazu auch den Artikel Klima-Aktivisten kämpfen um Bäume am Gersthofer Festplatz

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