Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und ein Arbeitsunfall mit einer abgestürzten Person, das waren zwei Szenarien für die Einsatzübung, die im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Besichtigung zu bewältigen waren. In der Lechwerksiedlung fanden die Langweider Wehrmänner einen täuschend echt nachgestellten Unfall vor. Anlass für die Übung war die Besichtigung der Kreisinspektion.
Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister und Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister kamen zu dem Ergebnis: Mannschaft und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Langweid sind bestens in Schuss. Unter Mitwirkung von über 60 Feuerwehrleuten klappte die nicht alltägliche Einsatzübung in technischer Hilfeleistung vorbildlich.
Dabei hatte es die Aufgabenstellung in sich: Zwei Autos waren in einen schweren Unfall verwickelt. Ein Fahrzeug hatte sich überschlagen und lag mit den Rädern nach oben auf einer Betonbegrenzung, eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt. Das zweite Fahrzeug war geschleudert und der Fahrer unter dem Auto eingeklemmt.
Das zweite Szenario war ein Einsatz auf einer Fabrikhalle
Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt, dann stand die Menschenrettung im Vordergrund. Feuerwehrleute mit Sanitätsausbildung sorgten für eine Erstversorgung und Betreuung der eingeklemmten Personen. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde das auf dem Dach liegende Autowrack geöffnet und die eingeklemmte Person befreit. Das zweite Auto wurde mit Hebekissen angehoben und das darunter liegende Unfallopfer fachgerecht versorgt.
Parallel dazu wurde das zweite Übungsszenario – ein Arbeiter war auf dem Dach einer Industriehalle verunglückt – abgearbeitet. Mithilfe der Drehleiter zeigten die Spezialkräfte zum Einsatzgebiet „Absturzsicherung und Höhenrettung“ um Werner Kopold und Harald Müller ihr Können.
Bei der abschließenden Manöverkritik war Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister voll des Lobes für die Langweider Wehr. (art)