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Markt: Holzen feiert heiligen Johannes

Markt

Holzen feiert heiligen Johannes

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    Viele Besucher drängten sich durch die Budenstraßen des Johannimarktes in Holzen.
    Viele Besucher drängten sich durch die Budenstraßen des Johannimarktes in Holzen.

    Allmannshofen-Kloster-Holzen Er gehört zur festen Tradition – der Johannimarkt. Hat sich auch in vergangener Zeit einiges in Kloster Holzen verändert, der Johannimarkt bleibt. Am Wochenende war wieder das beliebte Jahrmarkttreiben angesagt. Und viele, viele Besucher kamen. Das Wetter passte, und so zogen sie dicht gedrängt am Samstag und am Sonntag durch die Budenstraßen.

    Und was es da alles zu sehen und zu bestaunen gab: Ein Händler bot lautstark seinen Hobel für alle Fälle an, der andere zeigte, wie das Auto poliert wird, und ein weiterer pries seinen Käse an. Aber der Johannimarkt bot noch mehr: Kleidung, Schmuck, Spielzeug, Geschirr, Losbuden, Tischdecken und selbstverständlich auch etwas für den Gaumen.

    Nach Auskunft des Allmannshofener Bürgermeisters Manfred Brummer meldeten sich in diesem Jahr 130 Marktzulieferer an. Am Samstag gab es den „Hafenmarkt“, ab 19 Uhr spielte die Musikkapelle Ellgau im Bierzelt auf. Am Sonntag unterhielt die Schatzbergband aus Allmannshofen, zum Festausklang spielten die Ehinger Musikanten.

    Die Werkstatt für behinderte Menschen in Kloster Holzen bot zum Johannimarkt wieder eine sehenswerte Keramikausstellung mit Präsenten für Haus und Garten. Selbst gebackener Kuchen und Kaffee luden an den beiden Markttagen zum Verweilen in der Werkstatt ein.

    Den gemeinsamen Festgottesdienst der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf feierte Pfarrer Franz Walden in Konzelebration mit dem Holzener Hausgeistlichen Pater Horst Gasparek im Klosterhof. Das Patrozinium des heiligen Johannes des Täufers wurde von den Kirchenchören der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf unter der Leitung von Elisabeth Havelka und dem Musikverein Nordendorf mitgestaltet.

    Eine stattliche Anzahl von Ministranten feierte den Gottesdienst im neu angelegten Klosterinnhof mit. Am Symbol der „Rose von Jericho“ demonstrierte Pfarrer Franz Walden, dass bei den richtigen Rahmenbedingungen nicht nur die Rose von Jericho zum Erblühen komme, sondern auch unser Christsein. Der Priester freute sich auch, dass bereits zum fünften Male in Folge der Festgottesdienst zum Patrozinium der Klosterkirche St. Johannes der Täufer als gemeinsamer Sonntagsmesse für die ganze Pfarreiengemeinschaft stattfinden konnte.

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