Davon können viele andere Kommunen nur träumen: Die Stadt Neusäß wird demnächst noch ihre Restschulen in Höhe von 6150 Euro tilgen. Damit ist Neusäß schuldenfrei und kann für ihre Großprojekte, die im kommenden Jahr anstehen, 13 Millionen Euro aus den Rücklagen entnehmen, die sich derzeit auf etwa 27 Millionen belaufen. „In den kommenden Jahren wird es dann aber dennoch notwendig, wieder Kredite aufzunehmen“, erläuterte Kämmerer Ulrich Zillner in der ersten Haushaltssitzung des Finanzausschusses. Immerhin wird die Stadt laut Investitionsplan in den nächsten fünf Jahren insgesamt fast 39 Millionen Euro investieren – „eine Größenordnung in bisher noch nie da gewesener Höhe“, so Zillner. Werden 2020 noch rund 5,5 Millionen Euro investiert, so sind es ein Jahr später schon 14,5 Millionen, und 2022 sind 12,7 Millionen eingeplant.
Neusäß