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Paula Print: Unterricht mal ganz anders

Paula Print

Unterricht mal ganz anders

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    Unterricht mal ganz anders
    Unterricht mal ganz anders

    Adelsried „Hallo, bin ich hier richtig?“, fragt Paula Print, als sie an der Lehrerzimmertüre der Grundschule Adelsried klopft. „Fast“, sagt die nette Lehrerin Andrea Dangelmaier, die ihr die Tür öffnet, „die Kinder sind gerade in der Pause, aber wenn Du willst, können wir schon mal ins Klassenzimmer gehen.“

    Paula watschelt der Lehrerin quietschfidel hinterher. Die Zeitungsente findet das Klassenzimmer spitze: Die Decke ist besonders hoch und über den Stangen, an denen die Lampen befestigt sind, kann man prima herumfliegen.

    Paula setzt sich dann aber doch lieber brav auf einen Tisch. Als die Kinder aus der Pause kommen, singen sie ihr zur Begrüßung ein englisches Frühlingslied. Lehrerin Andrea Dangelmaier begleitet die Kinder mit einem ganz tollen Instrument: „Das ist ein Akkordeon“, weiß Paula. Sie hört aufmerksam zu und kann den Refrain schon bald mitquaken. Die Kinder können das Lied sogar im Kanon und mehreren Stimmen singen. Paula ist ganz schön begeistert.

    Als das Lied vorbei ist und die Kinder vom Stuhlkreis zurück an ihre Plätze gehen, wartet Paula darauf, dass der Unterricht losgeht. Doch Andrea Dangelmaier nimmt sich einen Stuhl und setzt sich zu den anderen Schülern. „Was ist denn jetzt los?“, will Paula wissen und ist etwas verwirrt.

    Die kleine Julia steht auf und stellt sich vor die Klasse. „Julia hält jetzt ein Referat“, erklärt Theresa ihrer tierischen Banknachbarin. „Das ist ganz schön mutig, weil Paula Print hier ist“, findet Max. Julia ist ein wenig aufgeregt.

    „In meinem Referat stelle ich Euch heute die Blockflöte vor“, beginnt Julia. Paula ist ganz gespannt und freut sich, dass mal nicht die Lehrerin oder der Lehrer vor der Tafel steht. Paula lauscht Julia, damit sie auch ja nichts verpasst. Julia weiß alles über die Geschichte der Blockflöte, welche Arten von Blockflöten es gibt, wie der Ton entsteht, wie man die Flöte richtig hält und vieles, vieles mehr. Julia erklärt auch, dass die Blockflöte zu den Schnabelflöten gehört. Da muss Paula lachen: „Ich hab doch auch einen Schnabel, aber so einen schönen Flötenton kann ich damit nicht machen.“

    Zum Schluss ihres Referates spielt Julia mit ihrer Blockflöte den „Frühling“ aus Antonio Vivaldis Vierjahreszeiten vor. Und das ganz ohne Fehler und sogar mit einem Triller. „Das war spitze“, quietscht Paula und klatscht wie wild mit ihren Flossen. Auch die anderen Kinder sind begeistert.

    Anschließend bekommt Julia noch eine Rückmeldung von ihren Klassenkameraden. Auf einem Zettel haben sie sich während des Referats notiert, was ihnen gut gefallen hat, was sie sich besonders gut merken konnten und was Julia noch besser machen könnte. Besonders das Vorspiel und das große Plakat kamen gut an.

    Dann darf sich Julia an ihren Platz setzen und Lehrerin Andrea Dangelmaier kommt wieder nach vorn vor die Tafel. „Wir machen jetzt mit unseren Buchreferaten weiter“, erklärt sie. Die Schüler und Schülerinnen der 3/4 c durften sich zuhause ein Buch aussuchen, das sie in der Klasse vorstellen wollen. Die Referate gestalten die Kinder ganz selbstständig in der Schule und tragen sie dann vor.

    Die Kinder setzen sich an ihre Tische, malen Plakate, gestalten Rätsel, füllen Buch-Steckbriefe aus und sind hoch konzentriert. Paula flattert von Tisch zu Tisch und guckt den fleißigen Mädchen und Buben über die Schulter. Und während alle tief in ihrer Arbeit stecken, macht sich Zeitungsente Paula Print auf den Weg zurück in die Zeitungsredaktion.

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