Dagmar Held von der Forschungsstelle für Volksmusik des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege hatte den Abend organisiert und freute sich, gleich zwei Instrumentalgruppen präsentieren zu können: die Schwäbische Franzosamusik aus Krumbach mit Theresia Wörmann, Vroni Forstner (Geige), Christoph Lambertz (Klarinette), Eva Horner (Akkordeon) und Katharina Mair (Kontrabass) sowie die reine Blechbläserbesetzung Blech Dur! aus Altenmünster und Umgebung unter der Leitung von Stefan Hegele (Helikon) mit Melanie Gribl, Johannes Hegele, Albert Bermeitinger (Flügelhorn/Trompete), Ulrich Geh, Thomas Gribl, Hubert Hegele (Tenorhorn/Basstrompete) und Helene Weinold (Posaune).
Nach altem Brauch begann der Abend mit dem Auftanz, einer Polonaise, bei der jeder sich einen Überblick über die anwesenden Gäste verschaffen, mögliche Tanzpartner ausfindig machen und alte Bekannte begrüßen kann. Danach spielten die beiden Ensembles abwechselnd vier Stunden lang überlieferte Paar- und Figurentänze, bei denen jeder auf Anhieb mitmachen konnte.
Mit dem humorvollen Lied „In einer Caferia“ von einer Liebschaft mit schmerzhaftem Ausgang unterhielt die „Franzosamusik“ in einer Tanzpause die Gäste, bevor es mit geselligen Tänzen wie „Auf der Jagd“ und der „Topporzer Kreuzpolka“ gegen Mitternacht in die letzten Runden des Abends ging. (hwe)