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Vor 100 Jahren brach der erste Weltkrieg aus: Erinnerungen an das Unvorstellbare

Vor 100 Jahren brach der erste Weltkrieg aus

Erinnerungen an das Unvorstellbare

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    Blumen zu Ehren der Gefallenen beider Gemeinden legten (von rechts) Bürgermeister Karl Hörmann, sein französischer Amtskollege Joseph Moutier und dessen Stellvertreter Roland Wagner nieder.
    Blumen zu Ehren der Gefallenen beider Gemeinden legten (von rechts) Bürgermeister Karl Hörmann, sein französischer Amtskollege Joseph Moutier und dessen Stellvertreter Roland Wagner nieder.

    Gablingen-Lützelburg Knallende Böllerschüsse, Weihrauch, Uniformen und Fahnen erfüllten den Platz vor der Lützelburger Pfarrkirche am Samstagabend. Der örtliche Kameraden- und Soldatenverein hatte zur Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs 1914 geladen und konnte dazu neben zahlreichen Gästen aus der Politik und den Vereinen auch eine Delegation aus der befreundeten, fast gleichnamigen Gemeinde Lutzelbourg aus Frankreich empfangen. „Es ist heute unvorstellbar, dass die Menschen aus dem bayerischen Lützelburg und die des lothringischen Lutzelbourg sich so etwas antun könnten“, beschrieb Bürgermeister Joseph Moutier seine Betroffenheit über das Ausmaß des Ersten Weltkrieges, der in Frankreich als „Grande Guerre“, der große Krieg, in die Geschichtsbücher einging. Wohl auch deshalb, weil sich dort die Soldatenfriedhöfe häufen, die endlosen Reihen der weißen Kreuze allgegenwärtig sind.

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