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Wetterfrosch: Auf dem Tiefpunkt

Wetterfrosch

Auf dem Tiefpunkt

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    Auf dem Tiefpunkt
    Auf dem Tiefpunkt

    Landkreis Augsburg Eisig war das Stichwort im Februar. Allein beim bloßen Gedanken an den letzten Monat muss unser Wetterprophet schon mit den Zähnen klappern – soweit das für einen Frosch eben möglich ist. Mit einer mittleren Temperatur von minus 4,9 Grad Celsius war dieser Februar ja auch besonders kalt. Verglichen mit dem über viele Jahre hin beobachteten Durchschnittswert stellte der grüne Kerl eine Differenz von immerhin 4,6 Grad fest. Das war jede Menge und gerade am Monatsanfang war diese Kälte deutlich zu spüren! Nicht selten zeigte das Thermometer ganztags nur Werte im zweistelligen Minusbereich an. Bis auf 17,1 Grad unter dem Gefrierpunkt fielen die Temperaturen am sechsten Februar, dem kältesten Tag.

    Nur noch mit zwei Paar Handschuhen ausgestattet und einer doppelten Lage Socken an den Füßen verließ das grüne Tier sein warmes Zuhause. Dass seine dünnen Fingerchen für solche Temperaturen einfach nicht geeignet sind, musste er häufig feststellen. Die Temperaturen stetig unter Null ließen allmählich die Seen in der Umgebung gefrieren. Dort hatten nun die Wintersportler ihren Spaß: vom Hockeyspieler bis hin zur Eiskunstläuferin. Und so zog auch die Fröschin unseren kleinen Mann auf´s Eis. Doch schon nach ein paar Runden spürte er seine Zehen aufgrund der Kälte immer weniger. Hinzu kam, dass er seine Eislaufkünste irgendwie professioneller in Erinnerung hatte und seine Gefährtin somit ihren Vorsprung bei jeder Bahn ausbauen konnte. Die Schlittschuhe sind wohl auch nicht mehr die Besten, dachte er frustriert und bibbernd bei sich.

    Trotz aller Kälte: Die 108 Stunden Sonnenschein in den 29 Februartagen waren nicht wenig. Verglichen mit dem langjährigen Durchschnittswert wären nur 82,1 Stunden zu erwarten gewesen. So strahlte die Sonne am Aschermittwoch, 22. Februar, für ganze 9,7 Stunden.

    Anfang des Monats hatte sich das grüne Geschöpf noch überlegt, nur als Eskimo verkleidet das närrische Treiben gut überstehen zu können. Doch inzwischen war es wärmer geworden und so grübelte der Kerl recht lange, bis ihm eine bessere Idee für seine Verkleidung eingefallen war. Wärmster Tag des Monats war der 24. Februar mit bis zu 11,2 Grad: Kehraus für die Kälte.

    Obwohl das grüne Geschöpf auf einen trockenen Monat zurückblicken konnte – die Niederschlagshöhe betrug aktuell mit 9,2 Millimetern nur etwa ein Viertel des langjährigen Mittelwerts von 38,8 Millimetern – fiel gerade innerhalb der ersten zwei Februarwochen doch einiges an Schnee. Sogar im Gemüsebeet vor seiner Haustür konnte er eine Schneedecke von bis zu elf Zentimetern messen. (dej)

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