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Auftritt

15.04.2019

Zauberhaftes Frühjahrskonzert

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2 Bilder
Lena Misof

Viel Publikum für die Harmoniemusik Maingründel. Das Programm begeistert die Zuhörer

Bei der Harmoniemusik Maingründel stehen junge Musiker in der Verantwortung, und auch um den Nachwuchs ist es gut bestellt. Beim Frühjahrskonzert präsentierten in der Gemeindehalle in Kutzenhausen Neulinge und Erfahrene ihr Können. Das Jugendorchester meisterte von moderner Filmmusik über den „Baritone Boogie“ mit Solist Anton Leitenmaier bis zum Konzertmarsch mit schwungvoller Blasmusik unter der Stabführung von Wolfgang Krettenauer mit vielen neuen Gesichtern schon eine beachtliche Bandbreite des Könnens. Annika Donderer und Anton Leitenmaier sagten die Besonderheiten der Stücke und ihrer Komponisten, gewürzt mit schwäbischem Dialekt an, welche die „22 Buba und 17 Mädla“ zum Besten gaben. Dank gab es auch an die „Großen“ für ihren Einsatz und die Unterstützung in der Jugendarbeit.

Einstudiert sei das Programm, so Moderatorin Lena Misof, beim gemeinsamen Probenwochenende des großen und des Jugendorchesters in Schwangau worden. Dort haben sich die 80 Musikanten am Alter von acht bis 66 Jahren auf das Frühjahrskonzert, mit dem sich die Harmoniemusik Maingründel jährlich präsentiert, vorbereitet. Es trägt zum Zusammenhalt bei, festigt den Umgang mit den Instrumenten und das Zusammenspielen, mit dem nötigen Raum, neue Stücke zu erarbeiten. Spaß an der Musik fördert immer auch der Wettbewerb unter den Instrumentengruppen. Auch der Nachahmungseffekt am Beispiel erfahrener Spieler komme dem Nachwuchs zugute und die Geselligkeit nicht zu kurz, führte Lena Misof aus.

Die Gemeinschaftsarbeit zeigte sich dann mit dem großen Orchester der Harmoniemusik. Dabei boten die Musikerinnen und Musiker mit der Suite Nr. 1 in vier Sätzen von Edward Krieg ihren Gästen eine fulminante Klangfülle. Zum noch gemeinsamen „The Best of James Bond“ übernahm Dirigent Manfred Übele den Dirigentenstab.

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41 Musikerinnen und Musiker zählt das große Orchester, Übele führte es vom anspruchsvollen Choral durch eine Reise, die mit orientalischen Klängen endete, bis zu einer Zugfahrt, bei der sich Solisten an Trompete, Posaune und Saxofon zum Klang des Orchesters hinweg zu unterhalten schienen.

Die deutsche Rhapsodie „Lignum“ vereinigte in harmonischem Einklang die Volkslieder „Das Lieben bringt groß Freud“ und „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“. Böhmische Blasmusik erklang im Gedenken an den 20. Todestag von Ernst Mosch, und nach mehreren Zugaben endete der Abend mit dem Bläsersatz zu „Guten Abend, gut’ Nacht“.

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