Ob Stauraum, Waschküche oder Haustechnikraum: Ein trockener Keller bietet viele praktische Nutzungsmöglichkeiten. Doch unter bestimmten Voraussetzungen kann daraus nach einer professionellen Sanierung und fachgerechtem Ausbau ein vollwertiger Wohnbereich entstehen.
Um einen Keller in Wohnräume zu verwandeln, sind einige bauliche Anforderungen zu beachten. Dazu gehören eine ausreichende Deckenhöhe (mindestens 2,30 m), natürliche Belichtung (Fenster, Oberlichter, Lichtschächte oder Lichtfluter), Belüftung, Dämmung, Heizung, Schall-, Brand- und Einbruchsschutz. „Vor allem aber muss der Keller über eine funktionierende Abdichtung gegen aus dem Erdreich eindringende Feuchtigkeit verfügen“, betont Volker von Minnigerode, Geschäftsführer, ISOTEC Abdichtungssysteme von Minnigerode GmbH.
ISOTEC hilft, wenn Feuchtigkeit eindringt
„Meist fehlt bei älteren Gebäuden eine Abdichtung des Kellerbodens und der -wände oder sie wurde, wie auch bei manchen neueren Gebäuden, fehlerhaft ausgeführt“, erläutert von Minnigerode. In der Folge dringt Feuchtigkeit von unten und/oder seitlich aus dem Erdreich in den Kellerboden oder das -mauerwerk ein. Hanglagen oder Starkregen verschärfen dieses Problem noch zusätzlich.
Ist beispielsweise der Kellerboden nass, weil Feuchtigkeit durch ihn aufsteigt, ist eine Kellerbodenabdichtung erforderlich. Dabei wird in Abhängigkeit der Bodenkonstruktionen und der Wassereinwirkung ein maßgeschneidertes Abdichtungskonzept erstellt. Zur Umnutzung des Kellers zu hochwertigem Wohnraum ist zudem eine Dämmung des Bodens erforderlich. Durch diese beiden Maßnahmen wird der Boden trocken und warm.
Unterschiedliche Lösungen für betroffene Kellerböden
Sind die Kellerwände betroffen – und das ist meist der Fall - gibt es je nach Schadensursache unterschiedliche Lösungen. Steigt die Feuchtigkeit etwa kapillar im Mauerwerk von unten nach oben auf, ist eine Horizontalsperre, bestenfalls mit umweltverträglichem und für die Gesundheit unbedenklichem ISOTEC-Spezialparaffin, die beste Lösung. Dringt die Feuchtigkeit seitlich aus dem angrenzenden Erdreich in die Kellerwände, gibt es gleich zwei Sanierungsverfahren: eine mehrschichtige Außenabdichtung, für die das Erdreich rund um das Gebäude ausgehoben wird, oder eine mehrstufige Innenabdichtung, welche das seitliche Eindringen der Feuchte in die Kellerräume stoppt.
Bei einer wohnlichen Nutzung empfiehlt sich zusätzlich eine Innendämmung der Kelleraußenwände. „Der Aufwand einer nachträglichen Innendämmung ist geringer und kostengünstiger“, betont von Minnigerode. Das ISOTEC®-Innendämmsystem erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um circa 5 Grad. Um eine optisch ansprechende Oberfläche zu erreichen, werden die Dämmplatten verputzt und mit einer diffusionsoffenen Farbe gestrichen. „Ein fachgerechter sanierter, trockener und ausgebauter Keller schafft also nicht nur flexible Nutzungsmöglichkeiten für verschiedene Lebensphasen, sondern steigert auch den Wert des Hauses dauerhaft“, so das Fazit des Experten.
Mehr Informationen gibt es hier.