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Ambulante Pflege: So betrifft der demographische Wandel die Ökumenische Sozialstation Gersthofen

Gersthofen

„Irgendwann kennt man sich“: Wenn Pflege mehr als nur Unterstützung im Alltag ist

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    Marianne Barth ist eine von jenen, die Landkreis Augsburg ihre Selbstständigkeit durch ambulante Pflege erhalten können. Doch das System ist überlastet. Und die Zahl von alten Menschen wird in den kommenden Jahren weiter steigen.
    Marianne Barth ist eine von jenen, die Landkreis Augsburg ihre Selbstständigkeit durch ambulante Pflege erhalten können. Doch das System ist überlastet. Und die Zahl von alten Menschen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Foto: Andreas Lode

    Von den Fenstern in ihrem Wohnzimmer, neun Stockwerke über Gersthofen, sieht man an diesem Morgen statt Bergen nur den Nebel, der sich wie eine Decke auf die Häuser legt. Das „Guten Morgen Marianne“ von Sozialpflegerin Marion Riebler von der Ökumenischen Sozialstation ist das Erste, was die 77-jährige Marianne Barth an diesem Tag zu hören bekommt. Es ist zwar erst 7.30 Uhr, doch Marianne Barth ist nicht die erste Klientin von Marion Riebler. Die Seniorin ist schon aufgestanden, aber noch etwas müde. Sie lächelt Marion Riebler zu, die ihr heute mit den Kompressionsstrümpfen hilft. Mit einem Netz aus Hilfe von der Ökumenischen Sozialstation, ihrer Tochter und dem Fahrdienst des Freiwilligenzentrums ZEBI Gersthofen, gelingt es ihr, ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Doch der Weg dahin war nicht leicht.

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