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An der FOS/BOS in Neusäß startet das Abitur, bei der Prüfung hilft keine KI

Abitur in Neusäß

Jetzt läuft das Abitur an FOS und BOS: In Neusäß treten 350 zur Prüfung an

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    350 Prüflinge der FOS/BOS in Neusäß schreiben derzeit in der Turnhalle des Gymnasiums ihre Prüfungen.
    350 Prüflinge der FOS/BOS in Neusäß schreiben derzeit in der Turnhalle des Gymnasiums ihre Prüfungen. Foto: FOS/BOS Neusäß

    Ab Montag steht den Abiturienten der FOS/BOS in Neusäß eine anstrengende Prüfungswoche bevor. Bereits am Freitag wurde die erste Abschlussprüfung im Fach Deutsch abgelegt. Wie erholsam das Wochenende dazwischen für die Prüflinge wohl war? Ungewiss. In dieser Woche finden gleich drei schriftliche Prüfungen statt. Wie zuvor werden diese in der bekannten Reihenfolge geschrieben: Profilfach (18. Mai), Mathe (20. Mai) und Englisch (22. Mai).

    Mehr Bildungsgerechtigkeit durch FOS/BOS?

    In Bayern starten an insgesamt 121 Fachoberschulen (FOS) und 64 Berufsoberschulen (BOS) Schülerinnen und Schüler in die Abitur- und Fachabiturprüfungen. Damit sind für fast 25.000 Schülerinnen und Schüler in Bayern die Fachober- und Berufsoberschulen ein Weg zum Studium und eine Möglichkeit, abseits vom Gymnasium die Hochschulreife zu erlangen. Die FOS/BOS wollen auf diese Weise auch für mehr Bildungsgerechtigkeit im bayerischen Schulsystem sorgen.

    In Neusäß schreiben die zwölften Klassen in der neuen Gymnasiumshalle

    Die FOS/BOS in Neusäß ist groß. Bei annähernd 350 Prüflingen ist die Suche nach geeigneten Räumen bisweilen kompliziert. In diesem Jahr schreiben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe zwölf die Prüfungen in der neuen Turnhalle des Gymnasiums. Für die Jahrgangsstufe dreizehn wurde ein großer Prüfungsraum des Justus-von-Liebig Gymnasiums zur Verfügung gestellt. Bei Prüfungen stehen Schulen inzwischen vor zusätzlichen Herausforderungen. Der Umgang mit künstlicher Intelligenz verändert das Lernen und die Wissensaneignung der Schülerinnen und Schüler.

    Künstliche Intelligenz verändert das Lernen

    Ralf Geistert, Referent des bayerischen Philologenverbandes, stellt klar: „Die derzeitige Prüfungskultur steht auf dem Prüfstand. Wenn sich Lernen verändert, müssen sich auch Prüfungsformate weiterentwickeln. Dieser notwendige Prozess braucht klare Konzepte, Zeit – und politische Unterstützung. Für das laufende Prüfungsjahr gilt jedoch unverändert: Geprüft wird ausschließlich die eigenständige Leistung der Schülerinnen und Schüler.“

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