So fing alles an – das Titania in den Kinderschuhen
Wann ist die beste Zeit, um als Stadtrat über langwierige und vielleicht auch teure Projekte zu beraten? Genau, gleich nach einer Kommunalwahl. Denn geht etwas schief oder die Vision erweist sich als Schnapsidee, ist noch lange genug Zeit, um den Wähler das wieder bis zur nächsten Wahl vergessen zu lassen. So war es auch im Jahr 1996, als Bürgermeister Manfred Nozar erstmals mit dem neu gewählten Stadtrat über die Idee sprach, in Neusäß ein Freizeitbad mit großer Saunalandschaft zu bauen. Und tatsächlich: Im Stadtrat wurde hitzig diskutiert. Vor allem die Kosten waren ein Thema. Auch bei mehreren Bürgerversammlungen ging es hoch her, doch im März 1999 startete das bis dahin größte Bauvorhaben der Stadt: 40 Millionen D-Mark sollte das neue Bad kosten.
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