Das Thema Mobilfunk erregt seit Jahrzehnten auch in Kutzenhausen die Gemüter. Die einen fürchten zusätzliche Strahlung und eine Verschandelung der Landschaft, die anderen wollen endlich aus dem Funkloch raus. Das Wort „Verspargelung“ sei bei der letzten Gemeinderatssitzung tatsächlich nochmals gefallen, berichtet Bürgermeister Andreas Weißenbrunner. Erleichtert ist er dennoch. Denn der Beschluss für den zweiten Mobilfunkmast im Gemeindegebiet sei mehrheitlich mit nur zwei Gegenstimmen gefallen. „Jahrelang ist nichts passiert“, bedauert Weißenbrunner und freut sich: „Jetzt hat Telefonica unseren Wunschstandort ausgewählt.“ Er liegt in Agawang, aber nicht an der Biogasanlage, wogegen sich die Gemeinde gewehrt hatte.
Kutzenhausen
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