Mit einer guten Nachricht konnte Bürgermeister Willi Reiter zu Beginn der letzten Bürgerversammlung aufwarten: Die Kosten für die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage sind, anders als zuletzt vermutet, im Rahmen geblieben. „Nach derzeitigem Stand heute schaut es nach einer Punktlandung aus, wo wir vor ein paar Wochen noch von einer Verteuerung ausgehen mussten.“ Deshalb sei die angekündigte Kreditaufnahme nicht nötig. Auch das Planungsbüro hätte seine Endabrechnung doch nicht erhöht, so Reiter. Die Erneuerung der Trinkwasserversorgung ist eines der größten Projekte der letzten Jahre in Ustersbach. Wie mehrfach berichtet, war diese Maßnahme alternativlos gewesen. Alle Verhandlungen, mit anderen Gemeinden und dem Zweckverband Staudenwasser, waren gescheitert. Die Gemeinde musste die Sache selbst in die Hand nehmen. Das kostete und kostet viel Geld, gerade auch für die Bürgerinnen und Bürgern, die im nächsten Jahr ihre letzte Rate zahlen müssen. Auf die Frage aus dem Publikum, ob sich die zukünftigen Wasserverkäufe schon jetzt auszahlen würden, musste der Bürgermeister seine Zuhörer auf die nächsten Jahre vertrösten.
Ustersbach
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