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Diedorf: Das Diedorfer Feuerwehrhaus wird nun aus Stahl geplant

Diedorf

Das Diedorfer Feuerwehrhaus wird nun aus Stahl geplant

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    Die Planungen für den Anbau ans Feuerwehrhaus in Diedorf kommen voran.
    Die Planungen für den Anbau ans Feuerwehrhaus in Diedorf kommen voran. Foto: Marcus Merk

    Diese Nachricht kam pünktlich zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Diedorf: Die Einsatzkräfte bekommen ein neues größeres Feuerwehrhaus. Angesichts der angespannten Haushaltslage wird das Bestandsgebäude ertüchtigt und mit einem Neubau erweitert. Die Kosten sollen sich auf 2,5 Millionen belaufen. Kurz vor dem Jubiläumsfest im Juli hat der Marktgemeinderat den Weg dafür freigemacht. 

    Wenn alles gut läuft, kann die erste Bauphase am Feuerwehrhaus schon Ende des Jahres mit der Schaffung neuer Parkplätze im Westen des alten Gebäudes beginnen, erklärt Christian Hafner von der Bauverwaltung Diedorf auf Nachfrage. Dafür wird die zuletzt aufgestellte Garage an das Bestandsgebäude gerückt. Entstehen sollen in ihrem Umfeld ebenso viele Stellplätze für die Privatautos der Einsatzkräfte, wie bisher auf dem alten Parkplatz vorhanden waren.

    Bei der Ausführung wird auf die Kosten geachtet

    Die Fläche im Osten wird für den Neubau benötigt. Um die Kosten niedrig zu halten, soll er als Stahlhalle mit einem Satteldach ausgeführt werden, das für Photovoltaik geeignet ist, berichtet Hafner. Fünf Löschfahrzeuge könnten in der neuen Halle unterkommen. Im Keller würden sich die Schlauchreinigungsanlage, eine Werkstatt und Lagerräume befinden. Über einen Scherenaufzug könne schweres Material in und aus dem Keller bewegt werden. Der Neubautrakt werde direkt an das Bestandsgebäude anschließen und dieses nicht überragen.

    „Der Platzbedarf wurde immer größer und auch die Sicherheitsstandards haben sich geändert“, benennt Hafner die beiden Gründe für die notwendige Baumaßnahme. Um möglichst kostengünstig zu planen, hätte man sich in den Gemeindegremien darauf verständigt, das Bestandsgebäude zu erhalten und auf den neuesten Stand zu bringen. In der alten Fahrzeughalle würden kleine Fahrzeuge und Anhänger untergebracht, im Haus die Aufenthaltsräume, WCs und Umkleiden der Freiwilligen Feuerwehr renoviert und ertüchtigt.

    Schützenverein bleibt im Feuerwehrhaus

    Das obere Stockwerk bleibt bei allen Neuplanungen für den Schützenverein Diedorf erhalten. Die Kosten von 2,5 Millionen Euro sind laut Hafner auf die Haushaltsjahre 2023 bis 2025 verteilt. Das Architekturbüro Obel in Donauwörth ist mit der Eingabeplanung beauftragt, momentan werden die Unterlagen vom Landratsamt geprüft. Der Abschluss der Bauarbeiten wird frühestens 2025 erwartet. Wie berichtet, wird für die folgende Planung dann mit einem anderen Architekturbüro weitergearbeitet.

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