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Diedorf: Ruhestandspfarrer Hans Fischer sprach in Diedorf über Zeiten der Freude und des Leids

Diedorf

Ruhestandspfarrer Hans Fischer sprach in Diedorf über Zeiten der Freude und des Leids

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    Der erste Vorsitzende des Vereins Weites Herz, Jürgen Finger, begrüßt die zahlreichen Gäste und den Referenten, Ruhestandspfarrer Hans Fischer.
    Der erste Vorsitzende des Vereins Weites Herz, Jürgen Finger, begrüßt die zahlreichen Gäste und den Referenten, Ruhestandspfarrer Hans Fischer. Foto: Angelika Thuille

    Mit Herz und Humor begeisterte Ruhestandspfarrer Hans Fischer über 50 Gäste im Bürgersaal Diedorf. Unter dem Motto „Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede“ gestaltete er einen Erlebnisvortrag, der zum Nachdenken und Mitsingen einlud. Im Mittelpunkt standen Gedanken des österreichischen Neurologen und Holocaust-Überlebenden Viktor Frankl. Dieser beschreibt drei Wege, Sinn zu erfahren: durch das, was Menschen schaffen und geben, durch das, was sie erleben und empfangen – etwa Liebe, Gemeinschaft und Schönheit – und durch die Haltung, mit der sie Leid begegnen. Auch die schwierigen Seiten des Lebens blendete der Referent dabei nicht aus. Vielmehr zeigte er auf, dass Menschen selbst in schweren Zeiten Hoffnung schöpfen können. Dabei spannte er den Bogen zum christlichen Glauben, der Vertrauen schenkt und Zuversicht ermöglicht.

    Momente von Gemeinschaft und Freude

    Für Heiterkeit sorgte Hans Fischer mit humorvollen Geschichten, Karikaturen und treffenden Witzen. So wurde deutlich, dass Lebensfreude und Tiefgang eng miteinander verbunden sein können. Besonders stimmungsvoll war das gemeinsame Singen, musikalisch begleitet von Elisabeth Wiedemann. Die Gäste sangen begeistert mit und erlebten Momente der Gemeinschaft und Freude. Große Anerkennung fand das soziales Engagement von Hans Fischer und Elisabeth Wiedemann. Die Spenden des Abends kommen einem Straßenkinderprojekt in Rio de Janeiro zugute, das beide seit fast 30 Jahren unterstützen.

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