Alois Schempp freut sich. Am Wochenende hat der Dinkelscherbener beim Dialekt-Rätsel der Augsburger Allgemeinen 1000 Euro gewonnen. Das Geld kann er freilich gut brauchen, erzählt er. Da gäbe es noch so einige Dinge, für die er es ausgeben will. Genaueres wird nicht verraten. Aber sicher ist: Die Antwort des Rätsels vom Samstag ist Alois Schempp gar nicht schwergefallen.
Wie der Rettich in Bayerisch-Schwaben genannt wird, weiß er als Dinkelscherbener nur zu gut: „Bei uns sagt man Radi“, erklärt er. Alois Schempp selbst hat das Gemüse aber nicht angebaut. „Noch nicht“, sagt er. Aber man soll ja nie nie sagen.
Dann klingelte das Telefon
Vor allem jetzt nicht. Schließlich hatte der 70-Jährige schon so oft bei den Gewinnspielen der Augsburger Allgemeinen mitgerätselt, auch Weihnachten, als die Redaktion gefragt hatte, ob die Leserinnen und Leser die KI-veränderten Bilder von verschiedenen Kirchen im Landkreis Augsburg erkennen. Und nie hatte Alois Schempp etwas gewonnen. Bis an diesem Wochenende sein Telefon klingelte und er erfuhr, dass er mit seinem Radi richtig gelegen hatte.
Wer sich mit dem Dialekt auskennt und sein Glück auf die Probe stellen möchte, kann noch bis zum 30. April miträtseln und am Dialekträtsel der Augsburger Allgemeinen teilnehmen. Jeden Tag wird hier nach einem Begriff aus dem Dialekt gefragt, der bis spätestens 15 Uhr erraten sein muss. (kabe)
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