Über ein Jahr haben sie bei der SpVgg Deuringen versucht, Johannes Koller auf den Berg zu locken. Der 28-Jährige arbeitet als Arzt im Uniklinikum und hielt sich während der Woche beim Kreisklassen-Aufsteiger fit, weil da sein Arbeitskollege Simon Wölbert spielt. Am Wochenende ist er immer zu seinem Heimatverein TSV Oberbeuren ins Allgäu gependelt. „Jetzt schafft er es zeitlich nicht mehr“, berichtet Deuringens Sportlicher Leiter Maximilian Schlicker, der sein einem Jahr immer wieder versucht hat, Koller zur SpVgg zu locken. „Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt“, freut sich Schlicker über einen pfeilschnellen Angreifer mit einem „brutalen ersten Kontakt“, der „für die Liga eigentlich zu gut ist“ und nun mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist.
Deuringer Stürmer mit starker Trefferquote
Johannes Koller bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine beeindruckende Torquote mit: In den vergangenen vier Jahren erzielte er in 68 Kreisligaspielen 48 Treffer und stellte damit seine Qualitäten als zuverlässiger Torjäger eindrucksvoll unter Beweis. Zuletzt traf er nun für Deuringen beim 4:4 gegen den FC Schmutter dreifach. Damit hat die SpVgg den letzten Strohhalm zum Klassenerhalt ergriffen.
Den will Johannes Koller man nun perfekt machen: „Deuringen hat sich sehr um mich bemüht. Simon (Wölbert) hat immer wieder von der Mannschaft geschwärmt. Im Training hat sich der Eindruck bestätigt“, sagt er. „Deshalb habe ich mich entschlossen, zur SpVgg zu wechseln.“
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