Wie geht es dem heimischen Wald? Dass wollten die Grünen in Neusäß bei einer Winterwanderung vor Ort durch das Spitalholz erfahren. So erläuterte Ralf Gang, Neusässer Mitglied der Grünen und Forstwissenschaftler, dass die Fichtenmonokultur immer mehr einer gesunden Mischung aus Pionier- und ersten Höhepunktbaumarten weicht. Denn trotz der guten Bodenqualität und relativ zu anderen Gebieten ausreichenden Niederschlägen leiden die Fichten auch in der Region zunehmend unter dem Klimawandel. Trockenheit, Borkenkäfer und der Sturm 2013 haben ihren Teil dazu beigetragen. Entsprechend sei die Fichte durch die Naturverjüngung der bereits vorhandenen Baumarten Eiche, Buche und Kiefer, aber auch Tanne, Birke und Bergahorn massiv zurückgedrängt worden. Auch neue Baumarten wie die Esskastanie seien nun zu finden. All diese Bäume kämen mit den sich verändernden Klimaänderungen besser zurecht.
Neusäß
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