360 Sekunden Erdbeben, 500.000 Menschen auf der Flucht, 160.000 Menschen umgesiedelt, 18.500 Menschen tot oder vermisst, 300.000 Quadratkilometer Sperrgebiet. Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben nie dagewesener Stärke und der darauffolgende Tsunami die Küstenregion Japans. Nach den ersten Horrormeldungen über die Naturkatastrophe folgten die erschreckenden Nachrichten über Schäden am Atomkraftwerk in Fukushima und andernorts. Noch immer fühlt sich dieser Tag für viele Menschen an, als wäre er erst gestern gewesen. Fukushima wurde zum Synonym für Leid, Verlust und Angst. Viele tragen diese Last bis heute – sichtbar oder still.
Stadtbergen
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