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Gemeinderat Bonstetten: Planungen für Neue Ortsmitte

Bonstetten

Mehr Platz für Musik: Das sind die Pläne für die neue Ortsmitte in Bonstetten

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    Die Gemeinde Bonstetten treibt die Planungen für die neue Ortsmitte voran.
    Die Gemeinde Bonstetten treibt die Planungen für die neue Ortsmitte voran. Foto: Sebastian Richly

    Die neue Ortsmitte in Bonstetten nimmt Fahrt auf. „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen“, sagte Bürgermeister Anton Gleich zu Beginn der Gemeinderatssitzung. Erfreulich auch: „Der Bewilligungsbescheid für die Fördermittel ist eingegangen. Die 4,5 Millionen Euro können abgerufen werden.“ Die Raumaufteilung ändert sich nochmals. Das sind die geänderten Pläne für das Großprojekt, das rund 13,6 Millionen Euro kosten wird.

    Ortsmitte Bonstetten: Proberaum wird größer

    Miriam Franzel vom Architekturbüro Harris erläuterte dem Gremium die in Abstimmung mit Feuerwehr und Musikverein sowie den Fachplanern und Fördergebern überarbeiteten Pläne im Bereich Hochbau. Für die Feuerwehr wird der Alarmweg durch die Schleuse abgekürzt. Der Atemschutzraum wird im oberen Bereich angesiedelt. Auf Wunsch der Feuerwehr ist ein Vordach an der Halle berücksichtigt. Im Untergeschoss wurden das Büro sowie der Verwaltungsraum vergrößert. Die angedachte Kleiderkammer im Dachgeschoss wurde ins Untergeschoss verlagert.

    Somit kann der angrenzende Registerproberaum für die Musiker vergrößert werden. Das Tragwerk im Veranstaltungsraum wird optimiert. Für diesen Raum sind Dachträger zur herunterführenden Trennwand für kleinere Veranstaltungen vorgesehen.

    Aus Kosten- und Platzgründen ist ein baurechtlicher Rettungsweg nicht vorgesehen. Mark Miller (CSU) erinnerte erneut an eine behindertengerechte Toilette, die auch von außen erreichbar sein soll. Auch tauchte die Frage auf, ob der Weg im Außenbereich zu den Toiletten für Rollstuhlfahrer nicht zu steil wäre? An dieser Stelle verwies Franzel auf den Rahmenplan, der noch abgewartet werden muss. Dass die Büros des Bürgermeisters und Sekretariats jeweils auf 16 Quadratmeter verkleinert werden, um Platz für die Jugend zu bekommen, stieß beim Bürgermeister wie auch im Gremium mit Mehrheit auf Ablehnung. Ebenso wurden die weiteren Anträge der Freien Wähler abgelehnt, die sich außen liegende Regenwasserleitungen wie auch einen zweiten Rettungsweg wünschten.

    Gemeinderat Bonstetten beschäftigt sich mit Freianlage

    Bei den Freianlagen wurde der Wendeplatz für die Alarmzufahrt optimiert, so Landschaftsarchitekt Frank Jetter. Die Mülleinhausungen wurden im Plan weiter nach oben verschoben. Neun Tonnen mit je 240 Litern stehen jetzt an der Grundstücksgrenze. Um Staunässe zu vermeiden, hat Jetter Baumrigolen vorgeschlagen. Das sind unterirdische Speicher- und Versickerungssysteme für Regenwasser, die direkt unter oder neben Bäumen angelegt werden. Gleichzeitig können sie das Wasser zwischenspeichern und in Trockenphasen die Bewässerung bereitstellen.

    Mit neun zu drei Stimmen befürwortete das Gremium diese beiden Beschlüsse.

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