Im Mittelpunkt der Sitzung des Emersackerer Gemeinderates stand die Anhebung der Grundsteuerhebesätze. Laut einer Berechnung der Verwaltung fehlen bei der Grundsteuer A, die auf land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitz erhoben wird, fehlen aktuell noch 25 Prozent der Veranlagungen, die noch vom Finanzamt nachgereicht werden müssen.
Um die bisherigen Einnahmen von rund 11.000 Euro zu sichern, wurde eine Erhöhung der Hebesätze von 300 auf 410 Prozent beschlossen. Die Grundsteuer B für private und gewerblich bebaute und unbebaute Grundstücke wurde von 175 auf 210 Prozent angehoben, da mit den bisherigen Sätzen 2025 die Einnahmen von 2024 nicht erreicht werden.
Bürgermeister Karl-Heinz Mengele informierte über die Beratung der künftigen Gestaltung des Schlossplatzes im Bauausschuss, deren Kernelement die Verlegung der Zufahrt nach Süden zur Verbesserung der Sichtverhältnisse ist. Nach längerer Diskussion einigte sich der Rat, die mögliche Einfahrt durch Markierungen zu simulieren und dies mit der Feuerwehr als wichtigstem Nutzer zu besprechen.
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