Mehr als zwei Jahrzehnte ist es her, dass in Altenmünster für eine Wahlperiode ein dritter Bürgermeister als Stellvertreter benannt war. Seither stand Florian Mair in seiner ersten Amtsperiode und seinem Vorgänger Bernhard Walter nur ein zweiter Bürgermeister zur Seite. Bereits über zwei Perioden hat Klaus Kaifer diesen Posten inne. Bei der konstituierenden Sitzung, die aufgrund des erwarteten Besucherinteresses im Gemeinschaftshaus in Hennhofen stattfand, erhielt Klaus Kaifer auch für die nächsten sechs Jahre das Vertrauen. Die Bestellung als weiteren Stellvertreter des Landrates und die zusätzlichen Aufgaben in verschiedenen Institutionen, die in der Vergangenheit gegründet wurden, führte Bürgermeister Mair als Begründung für die Schaffung eines zusätzlichen Stellvertreterpostens an. Mit dem einstimmigen Votum für Karin Berchtold gibt es nun erstmals eine dritte Bürgermeisterin in Altenmünster.
Wie Altenmünster die Ausschüsse besetzt
Zunächst wurden aber Susanne Abt, Christian Geißler, Florian Kempter, Erwin Schuster und Tobias Wiedemann als Mitglieder des Gemeinderates vereidigt. Den Eid durfte auch Karin Berchtold als dritte Bürgermeisterin ablegen, die im Verlauf der Sitzung neben Bürgermeister Florian Mair noch als Eheschließungsbeamtin bestellt wurde. Besetzt wurden in der Sitzung auch die Positionen im Haupt- und Finanzausschuss, dem Rechnungsprüfungsausschuss und dem Grundstücks-, Bau- und Umweltausschuss. Weiterhin wurde festgelegt, wer in den verschiedenen Verbänden und Gesellschaften die Gemeinde Altenmünster vertreten wird. Um die Interessen der vielschichtigen Bevölkerung im Gemeinderat abzubilden, gibt es nun neben den Beauftragten für Inklusion, Senioren oder Jugend noch eine weitere Beauftragte für Kinder, wofür Susanne Abt benannt wurde.
Unverändert dagegen bleibt die Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder, die in der ebenfalls beschlossenen Geschäftsordnung des Gemeinderats geregelt ist. Weiterhin 30 Euro beträgt das Sitzungsgeld für die ehrenamtliche Tätigkeit. Bürgermeister Mair wies in seinen einleitenden Worten der Sitzung darauf hin, dass dieses Ehrenamt nicht immer einfach und gerade bei der derzeitigen, politischen Lage, keine leichte Aufgabe ist. Auch wenn von den Gemeinderäten erwartet wird, dass sie die Interessen der Wähler vertreten, wird nicht jeder Wunsch erfüllt werden können. „Aber ihr seid mit mir gefordert, gerade in diesen herausfordernden Zeiten, mit Haltung, gesundem Menschenverstand, gegenseitiger Achtung und Anstand um die beste Lösung zu ringen und den Menschen ein verlässliches Umfeld zu bieten“, lautete sein Apell für die kommenden sechs Jahre.
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