Mit einem symbolischen Richtspruch und zahlreichen Gästen wurde das Richtfest für den Erweiterungsbau der Mozart-Grundschule gefeiert. Das neue Gebäude schafft dringend benötigten Raum für die wachsende Schülerzahl und moderne Lern- und Betreuungsangebote. Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Bauvorhabens, man liege mit rund 750.000 Euro unter den geplanten Kosten. „Das ist in Zeiten steigender Baupreise keine Selbstverständlichkeit.“ Zudem werde mit dem Energiestandard EH 40 ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit im Schulbau gesetzt.
So ist die Gersthofer Mozartschule ausgestattet
Der Neubau wird laut Pressemitteilung mit einer Grundwasserwärmepumpe, Fußbodenheizung, zentraler Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach ausgestattet sein. Auch der Außenbereich erhält großzügige Spiel- und Sportflächen.
Wann die Gersthofer Mozartschule fertig sein soll
Schulleiterin Birgit Thümmel blickt erwartungsvoll in die Zukunft. Künftig sind Mittagsbetreuung und Hort unter einem Dach. „Endlich haben wir genug Raum für Gruppen, Seminare und Workshops – das eröffnet uns pädagogisch ganz neue Möglichkeiten.“
Der alte Gebäudebestand aus den 1960er-Jahren bleibt weitgehend erhalten. Der neue Zwischenbau wird künftig den Haupteingang bilden. Durch Rückbau versiegelter Flächen entstehen zudem zusätzliche Grünflächen auf dem Schulgelände. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2026 geplant. (AZ)
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