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Gersthofen: Kolpingstiftung finanziert 284 Stromgeräte durch Spenden für die Ukraine

Gersthofen

Kolpingstiftung finanziert 284 Stromgeräte durch Spenden für die Ukraine

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    Nach wenigen Tagen konnten die Hilfslieferungen in Cherson (Ukraine) entladen werden.
    Nach wenigen Tagen konnten die Hilfslieferungen in Cherson (Ukraine) entladen werden. Foto: Kolping in der Ukraine

    „Der Laster kam Mitte Mai in Feldkirchen an. Wir haben ihn mit knappen acht Tonnen Hilfsgütern beladen“, berichtet Kerstin Bockler, Sprecherin des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Ebersberg im Erzbistum München und Freising. Nach nur fünf Tagen sei er mit 45 Familienpaketen in der Kolpingzentrale in Czernowitz angekommen. Die Pakete enthalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Außerdem hatte der Laster zehn Pflegebetten, 75 Stromgeneratoren, 30 Solarpaneele, vier Batteriespeicher sowie weitere Lebensmittel und medizinische Hilfsmittel im Gepäck.

    Die Kolpingsfamilie Ebersberg hatte diesen Transport gemeinsam mit dem Kolpingwerk Bezirksverband Augsburg organisiert. Die Stromaggregate, 200 Tourniquet (Abbindesystem um starke Blutungen zu stoppen) und die Kosten für den Transport hat die Augsburger Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger aus Spendengeldern für die Ukraine finanziert. Seit einem Hilferuf von Vasyl Savka (Kolping-Geschäftsführer in der Ukraine) im Januar 2026 hat die Stiftung insgesamt 284 Stromgeräte für bedürftige Menschen gekauft und vor Ort gebracht. „Erst vergangene Woche legte das Team dafür rund 900 Kilometer bis nach Cherson zurück“, berichtet Bezirksvorsitzender Heinz Schaaf aus Gersthofen und ergänzt: „Kolping in der Ukraine bringt die Hilfsgüter dorthin, wo die Not besonders groß ist.“ (AZ)

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