Im Juni 2005 wurde der Förderkreis des SV Gessertshausen gegründet. Sein damaliger Initiator Franz Scherer wurde auf der ersten Vereinsversammlung zum Sprecher gewählt, Max Strehle, Thomas Schimpfle und Helmut Walter zu Beiräten. Jetzt geht mit seinem Ausscheiden nicht nur eine Ära zu Ende, sondern auch ein Erfolgsmodell, das seines Gleichen sucht.
Viele Aktionen und Veranstaltungen wurden unterstützt
Innerhalb von zwei Jahren hatten sich nach seiner Gründung 45 Mitglieder gefunden. Jedes Mitglied brachte eine Einstiegsspende von 100 Euro mit. So waren anfangs 4500 Euro im Topf. Gedacht war das Geld, das vom Förderkreis gesammelt werden sollte, für Projekte und die Beschaffung von Ausrüstung. Auch Veranstaltungen sollten damit unterstützt werden. Albert Albrecht übernahm beispielsweise als Architekt die Planung der Vereinsheim-Aufstockung, Franz Scherer die komplette Bauleitung. Max Strehle vermittelte zur Einweihung das FCA-Gastspiel, gegen eine Auswahl von SVG, TSV Fischach und SSV Anhausen. Durch Eintrittsgelder, Gaststättenbewirtung und den Verkauf kostenlos gelieferter Getränke der Brauerei Schimpfle wurden rund 8000 Euro an Spenden erlöst.
Fast 100.000 Euro kamen an Geld- und Sachspenden zusammen
Der Förderkreis organisierte den Bau der „Grillhütte“ und das Torbarometer der Brauerei Schimpfle. Pro Saison wurde für jedes geschossene Tor der 1. Mannschaft ein Kasten mit Getränken gespendet. In der Spielzeit 2024/25 kamen mit 88 Toren 88 Getränkekisten zusammen. Ein anderes Beispiel: Zur Lagerung von Spielgeräten wurde ein Container aufgetrieben, gespendet von Erdbeer Kraus. Und die Tennisabteilung wurde von Wolfgang Brandner unterstützt. So kamen in 20 Jahren insgesamt 60.000 Euro an Spendengeldern und 32.000 Euro an Sachspenden zusammen.
Dank an Franz Scherer
Bei der 20-Jahr-Feier im SVG-Vereinsheim fanden all diese Aktionen und Spender Erwähnung. Max Strehle, ehemaliger Abgeordneter des Bayerischen Landtags, dankte Franz Scherer, der sein Amt niederlegte, für dessen Einsatz. Ein Nachfolger konnten nicht gefunden werden. Der SVG wird nun auf andere Weise um Unterstützung bitten.
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