Was hat sich in den vergangenen Jahren in den Krieger- und Soldatenvereinen und in ihrer öffentlichen Wahrnehmung verändert?
SILVIA MÜLLER: Im Allgemeinen schätzen Mitglieder seit Corona wieder mehr das Miteinander, das vorher selbstverständlich war. Es werden Veranstaltungen viel bewusster besucht. Die Wahrnehmung speziell von Soldatenvereinen hat sich seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verändert. Der Frieden, für den wir schon immer einstanden, wurde als selbstverständlich wahrgenommen. Jetzt rückt unsere Aufgabe als Mittler in der Gesellschaft wieder mehr in den Mittelpunkt.
Spüren Sie mehr Interesse an den Krieger- und Soldatenvereinen, mehr Sorgen oder eher eine Ermüdung?
SILVIA MÜLLER: Eindeutig mehr Interesse und Sorgen um den Frieden.
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