Auf den ersten Blick sieht der Brief echt aus. Oder zumindest so, wie man sich eine Rechnung vom Amt vorstellt. Ein Briefkopf, ein Aktenzeichen, ein seriös wirkendes Anschreiben – und natürlich die eine Bankverbindung. In dem Schreiben ist zu lesen, dass ein „Bundeszentralamt für Steuern“ exakt 365,50 Euro von der Gemeinde Gablingen fordert. Rechnungen wie diese flattern regelmäßig auf den Schreibtisch von Roland Wegner. Diese kam dem Geschäftsleiter der Gemeinde aber komisch vor.
Gablingen
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