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Jüdisches Leben in Fischach: Wie Anita Heufeld der Vernichtung entkam - und was sie erzählt

Fischach

So erinnert sich eine Überlebende des Holocaust aus Fischach

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    Die jüdische Schule in Fischach steht noch. Es gibt noch mehr über die jüdische Geschichte Fischachs zu erfahren. Ein paar Tafeln im Ort erzählen davon. Die Geschichte dahinter erfährt man über einen QR-Code.
    Die jüdische Schule in Fischach steht noch. Es gibt noch mehr über die jüdische Geschichte Fischachs zu erfahren. Ein paar Tafeln im Ort erzählen davon. Die Geschichte dahinter erfährt man über einen QR-Code. Foto: R. Seyboth-Kurth

    80 Jahre nach Kriegsende – wenige Orte der Erinnerung sind geblieben. Vieles von früher ist neu aufgebaut oder ersetzt worden, anderes für immer verschwunden. Ein Ort im Landkreis Augsburg, der als Gedenkort besonders infrage kommt, ist Fischach. In der Staudengemeinde gab es über mehrere Jahrhunderte hinweg ein blühendes jüdisches Leben. Doch wer das nicht weiß, würde es heute kaum vermuten, nur ein paar Häuser im Zentrum der Marktgemeinde und viele Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof erinnern daran. In einer Vitrine im Rathaus wird aufbewahrt, was sich an religiösen und alltäglichen Gegenständen erhalten hat. Von den jüdischen Gebäuden steht noch die Synagoge „Am Judenhof“; in ihr ist heute eine Arztpraxis untergebracht. Der Straßenname verrät, dass es an dieser Stelle noch mehr jüdische Gebäude gegeben hat. Ein zweites Haus in unmittelbarer Nähe ist ebenfalls erhalten. Es war das Wohnhaus des Rabbiners und wurde gleichzeitig als jüdische Schule genutzt.

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