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Konstituierende Sitzung in Allmannshofen: Sebastian Girstenbrei wird zum zweiten Bürgermeister gewählt.

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Wer darf Allmannshofens Bürgermeister vertreten?

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    Allmannshofens Gemeinderat hat sich verjüngt (von links nach rechts): Sebastian Girstenbrei (zweiter Bürgermeister), Matthias Würfel, Hans-Jürgen Klein, Miriam Mezger, Michael Kratzer, Markus Stettberger (erster Bürgermeister), Eva Eigenberger, Fabian Lück und Thomas Strehle.
    Allmannshofens Gemeinderat hat sich verjüngt (von links nach rechts): Sebastian Girstenbrei (zweiter Bürgermeister), Matthias Würfel, Hans-Jürgen Klein, Miriam Mezger, Michael Kratzer, Markus Stettberger (erster Bürgermeister), Eva Eigenberger, Fabian Lück und Thomas Strehle. Foto: Stefanie Brand

    Vier alte Mitglieder des Gemeinderats, vier neue Mitglieder und neuerdings zwei Gruppierungen im Gremium – das ist die Kurzzusammenfassung dessen, wie die Gemeinde Allmannshofen politisch betrachtet in die neue Wahlperiode gestartet ist. Zur konstituierenden Sitzung wurden die neuen Ratsmitglieder vereidigt, dann standen diverse Personalien auf dem Programm. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde des Gremiums wurde schnell deutlich: Allmannshofens Gemeinderat hat sich verjüngt, die Ratsmitglieder sind zwischen 30 und 55 Jahre alt. Doch wer erhielt welchen Posten?

    Der bisherige zweite Allmannshofer Bürgermeister bekam nur eine Stimme

    Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, dass es auch künftig einen gewählten zweiten Bürgermeister geben soll. In der geheimen Wahl erhielt Sebastian Girstenbrei sechs von neun Stimmen, nahm die Wahl zum zweiten Bürgermeister an, wurde vereidigt und der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf als Eheschließungsstandesbeamter empfohlen. Miriam Mezger, ein neues Mitglied im Gremium, erhielt zwei Stimmen; Michael Kratzer, der bisher zweiter Bürgermeister war, erhielt eine Stimme. Anschließend wurde der 36-Jährige zum Vertreter des ersten und zweiten Bürgermeisters bestimmt – auch wenn dazu zunächst eine Diskussion im Gremium nötig war.

    Thomas Strehle, der über die neue Gruppierung efa ins Gremium eingezogen ist, hätte den Vertreterposten gerne übernommen. Diese Aufteilung bzw. die Bestimmung von zwei Vertretern, wovon einer von der efa-Liste stamme, spiegle in seinen Augen das Wahlergebnis und damit den Wunsch der Bürgerschaft. 25 Prozent der Wählerstimmen entfielen auf die neue Gruppierung, 75 Prozent auf die „alte“ Liste, die Wählervereinigung Allmannshofen.

    Warum Thomas Strehle zweiter Bürgermeister von Allmannshofen werden wollte

    Matthias Würfel sprach sich für das dienstälteste Gemeinderatsmitglied (Michael Kratzer) oder für den Gemeinderat mit den meisten Stimmen (Hans-Jürgen Klein) auf dem Vertreterposten aus. Diese hätten seiner Ansicht nach die meiste Erfahrung. Doch Strehle hielt dagegen: Er sei als Gast in jeder Gemeinderatssitzung anwesend gewesen und seine Mutter habe einst im Rathaus-Vorzimmer gearbeitet. Er selbst würde sich als kommunalpolitisch „sehr aktiv“ bezeichnen und es ginge ihm darum, gemeinsam etwas zu bewirken. Efa-Kandidatin Eva Eigenberger plädierte dafür, dass es um das „Wir“ im Gremium gehen müsse und die zwei efa-Kandidaten nicht als „Gegenseite“ angesehen werden sollten.

    Die Besetzung der weiteren Posten und die Vergabe der weiteren Aufgabenbereiche in den Verbänden, in denen die Gemeinde Mitglied ist, fielen anschließend einvernehmlich aus:

    Rechnungsprüfungsausschuss Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschuss wurde Hans-Jürgen Klein, seine Vertretung übernimmt Michael Kratzer. Als Mitglieder des Ausschusses wurden Hans-Jürgen Klein, Michael Kratzer und Miriam Mezger benannt, ihre Stellvertreter sind Matthias Würfel und Fabian Lück. Für die neue Gruppierung efa geht Thomas Strehle in den Rechnungsprüfungsausschuss und wird von Eva Eigenberger vertreten.

    Verbandsversammlungen In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf vertreten Bürgermeister Markus Stettberger und sein Vize, Sebastian Girstenbrei, die Gemeinde Allmannshofen. Die Stellvertretung übernimmt Miriam Mezger. Im Wasserzweckverband zur Wasserversorgung der Schmuttergruppe sind der erste Bürgermeister, Markus Stettberger, und der zweite Bürgermeister, Sebastian Girstenbrei, vertreten. Die Stellvertretung übernimmt Hans-Jürgen Klein. Im Abwasserzweckverband Donnsberggruppe sind Bürgermeister Markus Stettberger sowie Hans-Jürgen Klein (Stellvertreter: Fabian Lück) und Michael Kratzer (Stellvertreter: Matthias Würfel) vertreten. Im Schulverband Nordendorf sind Bürgermeister Markus Stettberger und Sebastian Girstenbrei vertreten; die Stellvertretung übernimmt Fabian Lück. Im Schulverband Meitingen vertritt Bürgermeister Markus Stettberger die Gemeinde.

    Weitere Organisationen Im Regionalwerk Westliche Wälder bleibt Bürgermeister Markus Stettberger im Verwaltungsrat und im Projektausschuss, Sebastian Girstenbrei wird sein Stellvertreter. An den Sitzungen des Erholungsgebietevereins Augsburg werden Markus Stettberger und Sebastian Girstenbrei teilnehmen. Vertreten werden sie von Miriam Mezger und Thomas Strehle.

    Beauftragte im Ort Fabian Lück bleibt Kinder- und Jugendbeauftragter. Miriam Mezger wird Senioren- und Behindertenbeauftragte. Michael Kratzer und Hans-Jürgen Klein werden Beauftragte für Landschaftspflege und Wegebau. Sebastian Girstenbrei wird Kirchberghallenbeauftragter. Eva Eigenberger und Miriam Mezger werden Beauftragte für das Vereins- und Dorfleben. Markus Stettberger und Sebastian Girstenbrei kümmern sich gemeinsam um die Öffentlichkeitsarbeit.

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