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Kosten und Breite: Neue Details zum Ausbau der Staatsstraße in Emersacker

Emersacker

Kosten und Breite: Neue Details zum Ausbau der Staatsstraße in Emersacker

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    Die Staatsstraße 20236 bei Emersacker soll ausgebaut werden.
    Die Staatsstraße 20236 bei Emersacker soll ausgebaut werden. Foto: Joachim Aumann

    Anhand detaillierter Skizzen erläuterte Christoph Geiger vom Staatlichen Bauamt den Rätinnen und Räten die geplanten Ausbaumaßnahmen, der bisher nur sechs Meter breiten Straße, die von engen Kurvenradien und einem schlechten Zustand der Tragschicht geprägt ist. Entsprechend dem genehmigten Vorentwurf von 2025 soll die Sanierung zwischen Emersacker und Heretsried zum Teil bestandsorientiert, also auf der bestehenden Trasse, zum Teil im Vollausbau mit leicht veränderter Trassenführung vollzogen werden.

    Staatsstraße in Emersacker: Geplanter Baubeginn 2029

    Die neue Straße ist dann 6,50 Meter breit, dazu kommen Banketten von zusammen 3,00 Meter und ein Radweg von 2,50 Meter, welcher 1,50 Abstand zur Straße haben wird. Letzterer soll über das Radwegebauprogramm, das bis 2030 läuft, bezuschusst werden. Eine sichere Radwegeverbindung zwischen den Orten ist von großer Bedeutung. Der Ausbau soll in drei Abschnitten erfolgen, die Bauzeit der einzelnen Abschnitte wurde auf drei bis acht Monate geschätzt. Die Gesamtkosten dürften rund 12 Millionen Euro betragen. Bei einem weiteren positiven Verlauf der Planungen, insbesondere des notwendigen Flächenerwerbs, könnte der Bau 2029 beginnen.

    Emersacker berät über Wärmeplanung und Windkraft

    Mit der verpflichtenden kommunalen Wärmeplanung hat die Gemeinde die Firma Corwese beauftragt, deren Mitarbeiter den aktuellen Planungsstand berichteten. Ziel ist es, frühzeitig Strategien für eine langfristig sichere, wirtschaftliche und klimafreundliche Wärmeversorgung in der Gemeinde zu entwickeln. Die Wärmeplanung besteht aus sechs Bereichen: Beginnend mit einer Bestandsanalyse, welche die eingesetzten Energieträger erkundet, über eine Potentialanalyse bis zu einem Zielszenario, welches definiert, wie die Wärmeversorgung  künftig realisiert werden soll. Ist dies realisiert, soll das Projekt in zwei weiteren Schritten umgesetzt und bewertet werden. Emersacker ist aktuell in der Potentialanalyse und beleuchtet verschiedene Optionen der kommunalen Wärmeversorgung.

    Auch über Windkraft wurde gesprochen: Zum aktuellen Genehmigungsstand informierte Bürgermeister Mengele die Anwesenden, dass sich die Gemeinde intensiv mit den entsprechenden Unterlagen beschäftigt und insbesondere die fachliche Bewertung des Bereiches „Schall“ an das Landratsamt zur Prüfung weitergegeben habe. Voraussichtlich im Juni wird sich der Gemeinderat mit dem diesbezüglichen gemeindlichen Einvernehmen beschäftigen. Laut Mengele sieht der Regionalplan Windkraft unverändert Gebiete um Emersacker vor. Der regionale Planungsausschuss für die Windkraft wurde durch die Kommunalwahlen neu zusammengesetzt. Einer von vier Vertretern des Gemeindetages ist hierbei Karl-Heinz Mengele.

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