Corona hat den Rettungskräften und sozialen Diensten bei der Erstellung ihrer Dienstpläne so manche Bauchschmerzen bereitet. Mitarbeiter fielen krankheitsbedingt aus, andere mussten in Quarantäne. Momentan hat sich die Situation zwar ein wenig entspannt, doch noch lange nicht ist die Pandemie besiegt. Auch der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) musste lange Zeit die rund 320 Männer und Frauen des Teams wie auf einem Schachbrett hin und her schieben, um die vorgeschriebene Einsatzstärke zu gewährleisten. Aus dieser prekären Lage heraus entwickelten zwei Notfallsanitäter ein bundesweit einzigartiges Computerprogramm, das alle für einen stabilen Dienstplan erforderlichen Elemente auf einen Blick sichtbar macht: Das "Wachinformations-Monitor-System", kurz "Wims". Und davon profitiert jetzt nicht nur das BRK.
Landkreis Augsburg