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Langenreichen: Droht der Langenreichner Krieger- und Soldatenkameradschaft das Aus?

Langenreichen

Droht der Langenreichner Krieger- und Soldatenkameradschaft das Aus?

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    Wird der älteste Dorfverein eines Meitinger Ortsteils bald aufgelöst? Diese Frage stand bei einem informellen Treffen der Krieger- und Soldatenkameradschaft Langenreichen, die im Jahr 1900 gegründet wurde, im Raum. Möglich ist es, denn der derzeitigen Vorstand macht nicht mehr weiter. So steht der Traditionsverein mit seinen aktuell 30 Mitgliedern kurz vor dem Aus. Vorsitzender Michael Hirn wird aus Krankheits- und Altersgründen die Kameradschaft nicht mehr weiterführen. Das erklärte er beim Treffen. So wurde vereinbart, in der nächsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand zu wählen oder andernfalls den Verein aufzulösen.

    Für das Vereinsleben eine Bereicherung

    Die Soldatenkameradschaft Langenreichen gilt als wichtiger Traditions- und Ortsverein in Langenreichen. Ziel des Vereins war es immer, die Erinnerung an die militärische Dienstzeit wachzuhalten, die örtlichen Ehrenmale zu pflegen und traditionelle Veranstaltungen wie den Volkstrauertag mitzugestalten. Neben der Brauchstumpflege engagiert sich die Kameradschaft in der Reservistenbetreuung, was sich unter anderem in regionalen Veranstaltungen wie Jubiläumsmärschen in Meitingen wider-spiegelt. Als Teil des örtlichen Vereinslebens arbeitet der Verein auch eng mit den anderen Ortsvereinen zusammen. „Hoffentlich wendet sich das Blatt noch zum Guten und der Verein wird auch weiter in Langenreichen das örtliche Geschehen bereichern“, sagt ein bekannter Langenreichner, Heinz Liebert, ehemaliger Kämmerer beim Bezirk Schwaben, 2. Bürgermeister im Markt Meitingen und stellvertretender Landrat.

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